Ungarische und Rumänische Erntehelfer in Deutschland
Polnische Erntehelfer findet man immer weniger auf deutschen Feldern. Im Juni haben im Vergleich zum Vorjahr rund 40.000 polnische Erntehelfer weniger in Deutschland gearbeitet. Doch kein Grund zur Besorgnis: Denn längst ist ein Ersatz für die Arbeiter aus dem östlichen Nachbarland gefunden.Die Zahl der Erntehelfer aus Polen ist in diesem Jahr stark zurückgegangen. Im August seien nur noch 165.000 polnische Saisonarbeitnehmer im Einsatz gewesen im Vergleich zu 197000 ein Jahr zuvor, sagte ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit. Als Gründe gelten eine höhere Bezahlung zum Beispiel in Großbritannien und die bessere Lage der polnischen Wirtschaft. Hilfe soll nun aus dem Südosten Europas kommen: in Absprache mit den beiden neuen EU-Ländern Rumänien und Bulgarien. Im August gab es bereits 64.000 rumänische Erntehelfer – 18.000 mehr als im Vorjahr. Aus Bulgarien kamen erstmals 1000 Saisonkräfte. Der Deutsche Bauernverband sieht die Vermittlungsprobleme weitgehend ausgeräumt. Die Regelung werde flexibel gehandhabt.. Für Arbeitslose biete die Erntearbeit allerdings keine Perspektive, da keine Dauerarbeitsplätze geschaffen werden. Nach der Kritik der Bauern hatte der Bund die Regelung zur Verpflichtung von Arbeitslosen als Erntehelfer gelockert.
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