29. Juli 2008

Die Arbeit in der Selbstständigkeit als Chance

Sich persönlich in die Selbstständigkeit begeben – diese berufliche Möglichkeit hatte wahrscheinlich fast jeder Mensch schon einmal. Sein eigener Chef sein, kann sich sein Arbeitspensum nach Lust und Laune selber einteilen und tut Sachen, welche einem tatsächlich Spaß machen. Im Optimum macht der Betreffende hierbei seinen Freizeitspaß zu seinem Arbeitsplatz. Öfters ist der Schritt in die selbstständige Arbeit ebenso ein Weg aus der Arbeitslosigkeit und ermöglicht dadurch die Chance auf eine profitablere Finanzsituation. Aber der Schritt in die selbstständige Arbeit birgt ebenso bestimmte Risikofaktoren und erfordert speziell in den ersten Monaten, selten auch über einen längeren Zeitraum, kraftraubend viel Aufwendung von langer Arbeit und Kraft zum Durchhalten. Am Anfang gibt es nämlich die Suche der Neukunden, die die Verwaltung und Absprachen mit den Behörden und letztendlich der nicht gerade geringen Zeitaufwand für das Erlernen der Buchführung und für die Rechnungserstellung. Auch müssen eine paar juristische Probleme und Fragen erlernt werden. Diese Hürden produzieren bei manchen Jungselbstständigen einen erheblichen Respekt und hinzu ensteht die Furcht, dass die Existenzgründung nicht klappt und letztlich nur Schulden übrig bleiben. Mit Hilfe einer guten Planung und einer guten Idee für ein Geschäft die Faktoren für ein größeres Risiko allerdings nicht wirklich umfassend. Am Anfang einer Gründung eines Unternehmens gibt es allerdings am Anfang die wichtigste Frage, ob sich die ausgedachte Idee zur Firmengründung überhaupt rechnen wird und von wem das Geld für die Gründung kommen soll. Banken geben nur wiederwillig Geld, wenn nur wenige Sicherheiten und eigenmitgebrachtes Kapitalvermögen besteht. Das Gespräch mit der Bank sollte der Betreffende folglich gut vorbereiten und glaubwürdig auftreten. Hauptsächlich muss der Betreffende von der Überlegung zur Gründung einer Firma auch persönlich überzeugt sein, anderenfalls kann der Betreffende auch den Kreditzuständigen nicht überzeugen. Die Basis für die anstehende Debatte mit der Bank bildet der Businessplan. Dieser beinhaltet zusätzlich zu der exakt aufgesetzten Idee für ein Geschäft alle volkswirtschaftlichen Themenbereiche, wie beispielsweise alle vermutlich entstehenden monatlichen variablen und fixen Kosten und der vorspekulierte Profit. An dem guten Businessplan zeigt der Bank, dass der Existenzgründer sich intensiv mit der Planung seines Unternehmens beschäftigt hat und ist so eher gewillt, eine finanzielle Unterstützung zu gewähren. Neben dem üblichen wirtschaftlichen Gefahr, dass eine Existenzgründung zur Folge hat, ensteht das Risiko, wegen eines medizinischen Problems die Firma längere Zeit nicht mehr weiter betreiben zu können. Es ist daher sehr ratsam eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu haben, damit im Fall der Fälle nicht auf den Staat angewiesen zu sein. Auch um die gesamten Versicherungen muss sich ein Firmengründer persönlich kümmern. Speziell eine langfristige Krankheit kann eine enorme Finanzbelastung zur Folge hat.

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