02. Februar 2009

Sinn und Zweck der Kreditderivate

Hinter dem Begriff Kreditderivate versteckt sich eine eigentlich ganz sinnvolle Idee, allerdings sind die Kreditderivate in der letzten Zeit mit vielen negativen Schlagzeilen aufgefallen, denn mit ihnen wird immer öfter sehr risikoreich spekuliert. Der Sinn und Zweck von Kreditderivaten ist, dass sich Banken dadurch gegen die eventuelle Zahlungsunfähigkeit ihrer Kunden absichern.

In der Praxis geht dies so vonstatten, dass zwischen der Bank und dem Kreditnehmer ein Kredit zu banküblichen Konditionen abgeschlossen wird. Die Bank sichert sich diesen Kredit aber zusätzlich ab, indem sie an einen Dritten die Kreditderivate ausgibt. Dafür, dass dieser Dritte das Risiko trägt, im Fall einer Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers für die Kreditsumme einzuspringen, erhält er eine Geldleistung von der kreditgebenden Bank. Diese Geldleistung ist nicht gerade gering, denn schließlich ist auch das Risiko recht groß, welches der Dritte eingeht. Nachdem Kreditderivate 2002 einen wahren Boom erlebten, werden sie heute nicht mehr in erster Linie zur Absicherung eingesetzt, sondern sind ein gefragtes Spekulationsobjekt. Die Risiken, die der Anleger eingeht, sind teilweiser aber gar nicht zu überblicken. Daher sind Kreditderivate nicht für jedermann. Wer eher auf der Suche nach einer sicheren Geldanlage ist, der sollte sich mit Alternative Investments auseinander setzen. Bei dieser Anlagestrategie wird versucht, auch bei sinkenden Märkten Gewinne zu erwirtschaften.

Möglich ist dies durch die Investition in Hedgefonds, privates Beteiligungskapital und in Investmentfonds, die in Futures und Optionen investieren. Alternative Investments sind aber auch in der Lage, in sog. Credit Funds zu investieren. Der Unterschied zu herkömmlichen Investmentmöglichkeiten ist darin zu finden, dass bei Alternative Investments meist eine geringere Liquidität gegeben ist, dafür die Rendite im Verhältnis zum eingegangenen Risiko überdurchschnittlich gut sein können. Ähnlichen diesen Investments sind die Multi Asset Fonds, die sich dadurch auszeichnen, dass sie nicht nur in die üblichen Anlageklassen wie Aktien und Anleihen investieren können, sondern auch die Renditechancen am Immobilien- und Devisenmarkt nutzen können. Auch die Rohstoffmärkte stehen diesen Investmentfonds offen. Dabei investieren Multi Asset Fonds nicht in eine dieser Anlageklassen, sondern parallel in mehrere, sodass das Risiko sehr breit gestreut ist. Es gibt es noch einen weiteren Grund, der für die Multi Asset Fonds spricht: sie sind teilweise abgeltungssteuerfrei.

01. Dezember 2008

Mit der Kreditkarte für Studenten sparen

Ein Studentenausweis, oder wie es korrekt heißen müsste, Studierendenausweis, bringt dem Inhaber eine Reihe von Vorteilen. Er respektive sie darf die Universitätsbibliothek nutzen, kommt günstiger in Veranstaltungen wie Theateraufführungen, spart in der Mensa, im Nahverkehr und mit etwas Glück auch beim Kopieren. Bezahlen kann man mit der Karte, ob aus Plastik oder Pappe, nicht. Für diesen Zweck gibt es die so genannten Studentenkreditkarten, die von mehreren Banken und weiteren Unternehmen angeboten werden. Eine der Offerten nennt sich card4students und hält weit mehr bereit, als nur ein Doppel aus VISA- und MasterCard. Die von Barclaycard aufgelegten Kreditkarten für Studenten entpuppen sich bei gezieltem Einsatz als echte Sparwunder.

Denn card4students sieht sich als Programm mit vielen Partnern. Anders als beim Studentenausweis gelten die Rabatte, Preisvorteile und Gratis-Gaben nicht nur in der jeweiligen Universitätsstadt, sondern bundesweit. Derzeit stehen über 4000 Angebote in der Liste, die ziemlich alle Lebensbereiche umfassen. Welche Partner sich vor Ort aktiv beteiligen, kann auf der Seite von card4students genau recherchiert werden. Studierende in Berlin finden über 240 Vergünstigungen, in Münster sind es 78 und in Lüneburg sechs.

Große Fastfood- und Sandwich-Ketten, die bundesweit mit Filialen vertreten sind, machen mit und gewähren im Schnitt zehn Prozent Nachlass, wenn mit einer der beiden Kreditkarten für Studenten bezahlt wird. Im Kino gibt es eine Tüte Popcorn gratis, beim Pizzabäcker und im Copyshop Rabatt und selbst Tanzschulen schenken bis zu 15 Prozent auf die Kursgebühr. In der Summe macht das im Laufe des Jahres eine deutliche Ersparnis, mit der die Gebühr für das Kartendoppel schnell refinanziert ist. Im ersten Jahr fällt sie gar nicht erst an. Danach werden jährlich zwölf Euro pro Jahr berechnet, also weit weniger als normalerweise für eine Kreditkarte verlangt wird.

Dabei haben Studierende von Anfang an einen Kreditrahmen von bis zu 1.000 Euro im Monat. Die Rückzahlung kann in einem Betrag erfolgen oder wahlweise in monatlichen Raten von mindestens 25 Euro. Bis zu 59 Tage hat man Zeit, ehe die erste Rate fällig wird. Das verschafft ausreichend Flexibilität, die durch über 30 Millionen Akzeptanzstellen noch unterstrichen wird.

04. November 2008

Unternehmensjuristen – Hilfe vom Rechtsanwalt Hamburg

Studenten, die das zweite Staatsexamen nach einem Jurastudium absolviert haben, können viele unterschiedliche Berufe ergreifen. So gibt es zum einen die klassische Berufswahl, den Rechtsanwalt. Hamburg und seine Bürger benötigen jeden Tag in vielen Fällen rechtlichen Beistand. Ein anderes Betätigungsfeld ist der Syndikusanwalt. Dieser Jurist ist in Unternehmen beschäftigt.

Im Gesetz findet der Syndikusanwalt keine Nennung. Für einen Syndikusanwalt liegt der Schwerpunkt seiner Tätigkeiten in dem Unternehmen oder dem Verband, in dem er angestellt ist, darin, eine vorbeugende Rechtspflege zu betreiben. Das bedeutet, es obliegt ihm, Auseinandersetzungen und Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden, dabei aber zugleich die Interessen seines Arbeitgebers wahren. Diese Pflichten kann er wahrnehmen, indem er die Verträge, die mit Partnern geschlossen werden sollen, gestaltet und auch alle Organisationseinheiten des Arbeitgebers, also des Unternehmens oder des Verbandes berät.

Solch eine Tätigkeit verlangt viel Know-How, Fach- und Sachkenntnis von einem solchen Rechtsanwalt. Hamburg ist eine wirtschaftliche Metropole, viele Unternehmen, die auch auf internationaler Ebene tätig sind, haben hier ihren Geschäftssitz. In Zeiten, in der die Internationalisierung immer mehr an Bedeutung gewinnt und die Landesgrenzen beinahe wegfallen, verändern sich die Tätigkeitsfelder für einen solchen Rechtsanwalt Hamburg bildet hierbei keine Ausnahme. Nach wie vor gehören die klassischen juristischen Problemstellungen zu seinen Aufgaben. Aber immer häufiger gewinnen Fragen der Strukturierung, der Organisation oder natürlich ganz wichtig, der Kosten an Bedeutung.

Längst ist solch ein Syndikusanwalt nicht mehr im juristischen Bereich alleine tätig, er ist rechtlicher Berater und zugleich als Moderator und Kommunikator in einer internationalen Organisation tätig. Aus diesem Grund sind besondere Kompetenzen gefragt, die den Umgang mit interkulturellen Elementen ermöglichen.

Eine Weltreise – Finanziert durch Kredite

Haben Sie schon einmal überlegt die Welt zu bereisen? Dann gehören Sie zu mindestens 15% der Deutschen, die gerne mehr von der Welt sehen möchten. Ob nach Afrika, Spanien, Neuseeland, Griechenland oder Finnland, die Welt zu bereisen, bedeutet Kulturen zu entdecken und fremde Völker kennen zu lernen. Im Durchschnitt fährt der Deutsche mindestens einmal im Jahr in den Urlaub. Allerdings reicht der Urlaub finanziell gesehen meist nicht für eine komplette Weltreise aus. Weltreisen sind meist erst im hohen Alter möglich, da die Kosten relativ hoch sind und man solche Beträge meist nur über mehrere Jahre ansparen kann. Doch man hat bereits in jungen Jahren die Option, sich eine solche zu finanzieren. Dabei müssen Sie nur einen Kredit beantragen. Ein Kredit, oder auch Darlehen, ist eine Summe an Geld, die man sich von einem Kreditgeber leihen kann. In Deutschland sowie im Ausland, gibt es diverse verschiedene Kreditformen wie den Sofortkredit, Langzeitkredit, etc. Die Summe die man sich „leiht“, muss natürlich auch beglichen werden und deshalb ist es wichtig, sich vorab einen genauen Plan anzufertigen, ob man die Kosten später begleichen kann. Bei einem Kredit fallen neben den monatlichen Rückzahlungsraten auch Zinskosten an, die sich nach Laufzeit und Höhe des Kredits richten. Man kann einen Kredit beispielsweise bei der eigenen Hausbank oder private Geldgeber beantragen. In der Regel prüft das Kreditunternehmen, ob man die gewünschte Kreditsumme auch über mehrere Jahre begleichen kann. Hierzu wird eine Bonitätsprüfung durchgeführt, welche auch eine SCHUFA-Abfrage beinhaltet. So kann man prüfen, ob der Kreditantragsteller auch über die finanziellen Möglichkeiten verfügt, einen Kredit zu unterhalten. Sind diese Prüfungen durchgeführt und keine Einwände, so kann der Kredit bewilligt werden. Das Geld ist dann binnen weniger Tage auf dem Konto und man kann seinem Traum von der Weltreise doch noch erfüllen, ohne das man mehrere Jahre viel Geld ansparen muss.

27. Oktober 2008

Die Wirtschaftsmeditation – Ratschläge vom Rechtsanwalt Dortmund

Menschen haben unterschiedliche Interessen und verschiedene Ansichten. Und so kommt es unweigerlich zu Konflikten. Das gilt nicht nur im privaten Bereich sondern auch in der Wirtschaft. Die Auslöser für Konflikte können sehr unterschiedlich sein. Und in vielen Fällen scheint eine außergerichtliche Lösung erst einmal nicht in Sicht zu sein und so bleibt nur noch der Gang zum Rechtsanwalt. Dortmund beherbergt als wirtschaftlich wichtiger Standort in Deutschland eine Vielzahl an Unternehmen.

Doch selbst wenn der Anwalt konsultiert wurde, bedeutet dies nicht, dass es in jedem Fall zu einem gerichtlichen Verfahren kommen muss. Es gibt viele verschiedene Lösungsansätze, um Konflikte im wirtschaftlichen Sektor ohne die Inanspruchnahme eines Gerichtes zu lösen. All diese Verfahren kennt und nutzt der Rechtsanwalt. Dortmund ist täglicher Schauplatz solcher Konflikte und ihren Lösungen.

Eine in Deutschland noch relativ neue Art der Konfliktlösung ist die Wirtschaftsmeditation. Während sie in den USA bereits seit vielen Jahren bekannt ist und auch erfolgreich in den unterschiedlichsten Bereichen angewendet wird, steckt sie hierzulande noch in den Kinderschuhen. Die Wirtschaftsmeditation bedeutet neue Wege zu gehen für einen Rechtsanwalt Dortmund ist ein wirtschaftlicher Standort und bietet einem Anwalt somit entsprechende Aufgabengebiete, um die Wirtschaftsmeditation zur Konfliktlösung anzubieten.

Sicher ist dieses freiwillige Verfahren kein Allheilmittel, um alle Konflikte, die im täglichen Geschäftsleben entstehen, zu lösen. Nur wenn beide Parteien bereit sind, sich auf dieses Verfahren einzulassen und, was ebenso wichtig ist, bereit sind, an der Lösung aktiv mitzuarbeiten, kann sie zum Einsatz kommen. Ist die Fähigkeit zum integralen Denken und der Wille bzw. Glaube, dass ein Interessensausgleich  nachhaltiger zur Konfliktlösung beiträgt als die Machtausübung bzw. das Recht, nicht gegeben, wird die Wirtschaftsmeditation auch nur sehr geringe Erfolgschancen haben.

Erntehelfer für die Spargelernte

Die Spargelsaison scheint noch weit weg, doch bereits jetzt sorgen sich die deutschen Spargelbauern um ihre Erntehelfer. Schließlich ist keine Kultur so auf den Einsatz von Erntehelfern angewiesen wie die Spargelernte. Schon bald werden die deutschen Spargelhochburgen am Niederrhein, in Bornheim zwischen Köln und Bonn, in Brandenburg und im Münsterland osteuropäische Erntehelfer bei der Spargelernte helfen.

Wie Dieter Bohlen immer sagt: Vor den Erfolg hat Gott den Schweiß gestellt. Leider ist dieser Satz, trotz der diversen Bohlenbücher in Deutschland nicht allzu bekannt. Wie sonst ist es zu verstehen, dass immer weniger deutsche Bürger bereit sind, als Erntehelfer bei der Spargelernte oder einer anderen Ernte zu helfen. Erste Spargelbauern denken bereits darüber nach, wie bei anderen Kulturen (Kartoffeln, Getreide) zu einer mechanisierten Ernte über zu gehen. Denn die Suche nach osteuropäischen Erntehelfern, die bei der Spargelernte in Deutschland unersetzlich sind – und das seit Jahrzehnten – gestaltet sich immer schwieriger.

Die Spargelernte stellt an die Erntehelfer einen besonders hohen Anspruch. Zum einen körperlich, denn der Erntehelfer steht praktisch den ganzen Tag in starkt gebückter Haltung. Auch ist die Spargelernte nicht so einfach, denn es muss erkannt werden, bei welchen Spargelstange das Spargelmesser wie angesetzt werden muss. Deshalb legen die Spargelbauern einen großen Wert darauf, jährlich wieder die gleichen Erntehelfer zu bekommen.

Dirk Steffes

start@erntehelferdienst.de

29. Juli 2008

Container für gekühlte Waren

In Containern können die verschiedensten Güter und Waren transportiert und aufbewahrt werden. Manche dieser Güter benötigen jedoch bestimmte Voraussetzungen. Dazu gehören zum Beispiel Lebensmittel und Getränke. Diese sollten gekühlt transportiert und aufbewahrt werden. Um eine konstante und nötige Temperatur zu gewährleisten können Kühlcontainer verwendet werden. Diese dienen zum Transport von Lebensmitteln, die nur unter bestimmten Temperaturen gelagert und transportiert werden dürfen. Außerdem können Kühlcontainer im Falle eines Umbaus vorhandener Einrichtungen als Ersatzlagerstätte eingesetzt werden. Zusätzlich dienen Kühlcontainer als Erweiterung vorhandener Lagerstätten.

Kühlcontainer sind in den gängigen Größen erhältlich. Sie haben entweder eine Länge von 20 Fuß (ca. 6,1 m) oder eine Länge von 40 Fuß (ca. 12,2 m). Diese speziellen Container sind mit einem Kühlaggregat ausgestattet. Je nach Aggregattyp wird unterschieden zwischen Plus- und Minuskühler sowie reine Minuskühler. Für den langfristigen Einsatz sind derartige Kühlcontainer jedoch nicht geeignet. Denn in der Regel verfügen sie nicht über eine ausreichende Isolierung, die den langfristigen Einsatz des Containers gewährleisten könnte. Dadurch wird ein sehr hoher Stromverbrauch erzeugt. Zusätzlich werden Wartung und Service überdurchschnittlich häufig fällig.

Um diesen hohen Verbrauchswerten und zusätzlichen Kosten aus dem Weg zu gehen, kann man isolierte Kühlcontainer verwenden. Dabei handelt es sich um Isolier-Container, die zusätzlich mit einem entsprechenden Kühlaggregat ausgestattet werden. Die Vorteile eines umgerüsteten Isolier-Containers liegen vor allem im Bereich der Kosten. Denn durch neue Kühlaggregate werden geringe Kosten für Wartung, Service und Energie fällig. Außerdem sind derartige Kühlcontainer für den langfristigen Einsatz geeignet. Sie können nicht nur im Bereich des Kühltransportes eingesetzt werden. Auch als Lagerstätte für Lebensmittel, Getränke und andere Waren für Veranstaltungen oder als Ersatzlager sind diese Kühlcontainer hervorragend geeignet.

21. Juli 2008

Briefpapier Design nach DIN Norm 676

Damit ein Geschäftsbriefbogen nicht nur einen professionellen Eindruck macht, sondern auch ausreichend funktional ist, sollte beim Briefpapier Design die DIN Norm 676 angewendet werden. Dies ist auch die Voraussetzung, dass auf dem Briefpapier später ein Brief nach DIN Norm 5008 geschrieben werden kann.

Eine DIN Norm ist nur eine Richtlinie und kein Gesetz, somit wird ein Verstoß logischerweise nicht bestraft, außer vielleicht von der Deutschen Post, wenn nämlich der Brief nicht automatisiert eingelesen und verarbeitet werden kann. Dann kostet es nämlich Strafporto bzw. Massenmailings können dann eventuell nicht als preiswerte Infopost versendet werden. Wer da einige tausend Werbebriefe versenden möchte und plötzlich 20 Cent mehr Porto pro Brief bezahlen muss, für den wird es ganz schnell teuer.

Die DIN Norm 676 regelt, wo genau die Fensterzeile im Brieffenster steht und wo Falzmarke und Lochmarke platziert ist. Der Brieffuß enthält sämtliche Adressdaten des Unternehmens. Damit keine Pflichtangaben vergessen werden, lohnt es sich eine Briefbogen Checkliste vor der Erstellung des Briefpapier Designs zu prüfen. Wenn dann der Brief nach DIN Norm 5008 geschrieben wird, sollte man daneben auch unbedingt die eigenen Vorgaben der Post prüfen. Viele Details sind nämlich nicht in der DIN Norm 5008 enthalten, aber für die Post ausschlaggebend.

09. Juni 2008

Boykott der großen Stromanbieter

Wie kann man es erreichen, dass in Deutschland die Strompreise generell zurückgehen? Der Markt wird – trotz Liberalisierung vor nunmehr knapp zehn Jahren – noch immer von vier großen Anbietern angeführt. Bisher haben sich nur fünf Prozent der Endverbraucher getraut, diese vier Monopolisten zu verlassen. Woran liegt das? Die Angst vor dem Wechsel scheint zu groß. Oft liest man im Internet negative Erfahrungsberichte. Dabei sollte man wirklich überlegen, dass es ganz natürlich ist, dass Negatives schneller weitergegeben wird. Jemand, der absolut zufrieden ist, tut das in den wenigsten Fällen kund. Ist jemand verzweifelt und sucht Hilfe, wird er sich im Medium Internet austoben können. Daraufhin erfolgt eine Kettenreaktion, die andere mit schlechten Erfahrungen dazu animiert, sich auch zu Wort zu melden. Das unterstützt die unnötige Angst vor einem Wechsel vom Stromanbieter.

Aber dass billiger Strom eben nur dann möglich ist, wenn sich etwas bewegt, wird gerne übersehen. Entscheiden sich immer mehr Verbraucher für andere Stromanbieter, ist es selbstverständlich, dass die ehemaligen Monopolisten in Zugzwang geraten. Billiger Strom wird dann zur Tagesordnung. Um hier anschließend wieder mithalten zu können, werden die Stromanbieter, die nun schon günstigen Strom anbieten, auch wieder sinkende Preise anbieten. Ein Kreislauf, der zeigen soll, dass billiger ???????? ????? ????????Strom hierzulande durchaus möglich wäre. Wenn eben die Angst vor einem Wechsel nicht so groß wäre. Doch der Endverbraucher hat die Möglichkeit, sich zu informieren. Das Internet bietet Informationen jeder Art, Verbraucherschützer stehen für Fragen zur Verfügung, Tests wurden mit den Anbietern durchgeführt – der Möglichkeiten gibt’s genügend. Nur wechseln muss jeder selbst.

02. Juni 2008

Währungsgewinne mit Zertifikaten erzielen

Etwa 2 Billionen Dollar werden an den internationalen Währungsmärkten umgesetzt – pro Tag. 2 000 000 000 000 Dollar. Jeden Tag.
Devisen sind damit der größte Finanzplatz weltweit. Mit Aktien werden dagegen täglich etwa “nur” 100 Milliarden Dollar umgesetzt. Als Privatanleger sind Devisen im Vergleich zu Aktien und Aktienfonds natürlich kaum ein Begriff. Das liegt vor allem daran, dass der Devisenhandel jahrelang traditionell von institutionellen Investoren dominiert wurde und so dem privaten Anleger gar nicht zugänglich war. Seit einiger Zeit nehmen an diesem größten Markt aber nun auch Privatanleger teil – mit und dank Zertifikate.

Der Devisenmarkt ist relativ komplex und nur schwer durchschaubar. Zertifikate schaffen Transparenz und machen eine Anlage in Zertifikate für den Privatanleger im Devisenmarkt interessant. Auch lässt sich bei rechtzeitiger Anlage regelmäßig die neue Abgeltungssteuer umgehen. Der entscheidende Grund für eine Geldanlage mittels Zertifikate ist aber, dass die Devisenmärkte weitgehend von den Trends der Börse abgekoppelt, unabhängig sind. Anders als nie Aktien spekuliert man nicht auf eine Wertentwicklung der gekauften Aktie selbst. Bei Zertifikaten macht immer ein Vergleich zwischen zwei Währungen die Musik. Die Entwicklung des Verhältnisses zwischen zwei Währungen ist also ausschlaggebend. Wer also denkt, dass der Euro stärker wird, der muss sich bei Zertifikaten in diesem Sinne überlegen zu welcher anderen Währung im Vergleich denn der Euro zunehmend stärker wird. In der jüngeren Vergangenheit wäre beispielsweise der Euro im Vergleich zu Dollar im stärker – mehr wert – geworden oder umgekehrt der US-Dollar immer schwächer – weniger Wert – im Vergleich zum Euro. Da das Dollar-Euro-Verhältnis natürlich uns gedanklich am meisten berührt und auch nachvollziehbar ist, wird dieses auch sehr häufig mit Zertifikaten gehandelt. Generell gilt, dass solide Währungen weniger Gewinnmargen versprechen, als exotische Währungen mit mehr Risiko. Daher macht bei riskanten Devisen eine Absicherung Sinn.

« Vorherige Einträge   Nächste Einträge »