17. Juni 2009

Die Gardinenstange und Gardinenschiene gehört zur Fensterdekoration

Wenn die Fenster ein neues Gewand bekommen, d. h. wenn neue Gardinen die Fenster verzieren sollen, dann sollten auch die Gardinenstangen entsprechend dem neuem Stil angepasst werden. Die Gardinenstange ist inzwischen ein Dekorationsprodukt, welches unbedingt zum Design der Gardine und zum Einrichtungsstil des Wohnraumes passen sollte.

Dabei spielt natürlich auch das verwendete Material eine erhebliche Rolle wenn es sich um Design und Hochwertigkeit handelt. Nach wie vor sind Gardinenstangen aus Edelstahl ein sehr beliebtes Element der Fensterdekoration. Zeitlos im Design, neutral in der Optik, passend zu fast jedem Einrichtungsstil sind die Edelstahl-Vorhangstangen immer noch sehr gefragt.

Doch nicht immer ist die Gardinenstange die beste Wahl, denn zur Befestigung der Schiebevorhänge ist die Gardinenschiene geradezu perfekt geeignet. Durch die mehrfachen Innenläufe können die Schiebeschals überlappend dekoriert werden, was bei den Vorhangstangen nur begrenzt möglich ist. Beide Systeme sind jedoch in verschiedenen Längen erhältlich und können auf Wunsch sogar in speziellen Wunschmaßen geliefert werden.

Diese Möglichkeit ist natürlich dann besonders interessant, wenn die Standardmaße nicht so recht für die Fensterdekoration passen. Überlängen oder Zuschnitte sind der Regel kein Problem und sollten bei Bedarf angefragt werden.

Bei den Gardinenstangen sind auch Modelle mit Innenläufen erhältlich. Das heißt, man benötigt keine Ringe mit Haken, sondern in der Innenlaufstange können Schiebehaken (Fachbegriff Faltengleiter) eingesetzt werden, woran die Gardine befestigt werden kann. Genau diese Faltengleiter werden auch für die Gardinenschienen bzw. Vorhangschienen verwendet. Für mansche Gardinen, wie z. Bsp. bei den Schiebevorhängen werden Paneelwagen, welche man ebenfalls in die Gardinenschiene oder Innenlaufstange einsetzen kann, verwendet.

Wie man sehen kann, gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Doch bei der Auswahl immer daran denken, dass sämtliche Systeme für die entsprechende Gardinenauswahl geeignet sein müssen.

27. April 2009

Ostfriesische Glücksräder für die ganze Familie ! Fertig!

Die kunterbunten Glücksräder aus Ostfriesland wirken auf öffentlichen Veranstaltungen durch ihre interessante und ungewöhnliche Gestaltung auf Familien sehr ansprechend. Insbesondere Kinder fühlen sich schnell von diesen Glücksrädern angezogen und wollen immer wieder ihr Glück testen. Mit einem Schwung wird das Glücksrad zum Drehen gebracht und stoppt nach einiger Zeit. Diese Zeit bis zum Stillstand des Glücksrades ist für die Kinder sehr aufregend, weil sie auf einen Gewinn hoffen. Sie entscheidet über Freude oder Enttäuschung. Wer verloren oder auch gewonnen hat, probiert es meistens noch einmal aus, ob ihm das Glück hold ist.

Entwickelt und hergestellt hat diese Glücksräder der Techniker und Designer Karl Heinz Petersitzke aus Leer. Er wandte sich ab von den Glücksrädern in Fotostativen, übernahm die früher gebräuchlichen Holzrahmengestelle und peppte sie mit seinen Ideen auf. Die Gestelle dienen jetzt nicht nur zum Tragen des Glücksrades, sondern wirken auch gleichzeitig als Hintergrund für das Glücksrad. Sie sind in verschiedenen Farbtönen angemalt und wurden durch zusätzliche Dekorationen aufgewertet. Damit bilden sie sind mit den ebenfalls bunten Glücksrädern eine kompositorische Einheit, die durch die ostfriesischen Comics auf den Glücksrädern noch verstärkt wird.

Petersitzke hat vor der Herstellung seiner Glücksräder ein gigantisches Geschicklichkeitsspiel mit vielen Lichteffekten und Geräuschen entworfen. Es handelt sich um einen beleuchteten heißen Draht. Berührt der Spieler mit einer Kontaktöse den heißen Draht mit pulsierenden blauen Leuchtdioden, so hat er das Spiel verloren. Eine besondere Schwierigkeit ist, daß der Spieler nicht vor dem heißen Draht stehen bleiben kann, sondern durch die Größe des Spieles zum Gehen gezwungen ist.

Machen Sie sich ein Bild von seinen Spielen und klicken Sie auf die Links im Text.

Petersitzke
gluecksraeder@online.de

27. Oktober 2008

Weihnachtskarten mit persönlichem Akzent

Am Ende des Jahres kurz vor dem Weihnachtsfest ist es auch im Geschäftsleben üblich einmal inne zu halten und ein Resümee zu ziehen. Dies wird gerne zum Anlass genommen, um seinen Kunden zu danken und ein kleines Feedback in Form eines Weihnachtsgrußes zu senden. Oft wird das heute inzwischen lieblos per E-Mail gemacht. Eine richtig gedruckte Weihnachtskarte hat dagegen  Tradition und kann die weihnachtliche Stimmung viel besser vermitteln, als eine digitale Post.

Deshalb sollte man einmal im Jahr zur Weihnachtszeit nicht zu pragmatisch sein und lieber schöne Weihnachtskarten Motive gestalten lassen und möglichst mit einer persönlichen Note an seine Kunden versenden. Für persönliche Akzente auf Weihnachtskarten gibt es dafür vielerlei Möglichkeiten. Angefangen damit, seine persönliche Unterschrift unter den Weihnachtssegen zu setzen. Wenn man große Auflagen mit Weihnachtskarten drucken lässt, kann man die Unterschrift natürlich auch einscannen und mitdrucken lassen. Viele Firmen haben aber gar keinen so großen Kundenstamm, so dass eine Individualisierung der Weihnachtskarten durchaus sinnvoll ist. Bei 50-100 Stammkunden können Weihnachtskarten nach dem Druck durchaus noch selbst ausgestaltet werden mit etwas Weihnachtsschmuck, Lametta oder Gold- und Silberstiften.

Andere Möglichkeiten für individuelle Akzente, sind besondere Inhalte, die nicht so üblich sind für eine Weihnachtskarte. Also warum nicht tatsächlich Teebeutel, Kaffee oder Glühweinmischung beilegen oder tatsächlich den textlichen Inhalt der Weihnachtskarten mal anders gestalten. Dies ist möglich durch Gedichte oder einen Kalender, Rezepte oder Geschichten.

Wenn man sich zu seinem Weihnachtskarten Design am Jahresende ein wenig mehr Gedanken macht und etwas mehr Zeit anwendet, wird die Weihnachtskarte auch mehr Eindruck beim Kunden hinterlassen.

21. Juli 2008

Briefpapier Design nach DIN Norm 676

Damit ein Geschäftsbriefbogen nicht nur einen professionellen Eindruck macht, sondern auch ausreichend funktional ist, sollte beim Briefpapier Design die DIN Norm 676 angewendet werden. Dies ist auch die Voraussetzung, dass auf dem Briefpapier später ein Brief nach DIN Norm 5008 geschrieben werden kann.

Eine DIN Norm ist nur eine Richtlinie und kein Gesetz, somit wird ein Verstoß logischerweise nicht bestraft, außer vielleicht von der Deutschen Post, wenn nämlich der Brief nicht automatisiert eingelesen und verarbeitet werden kann. Dann kostet es nämlich Strafporto bzw. Massenmailings können dann eventuell nicht als preiswerte Infopost versendet werden. Wer da einige tausend Werbebriefe versenden möchte und plötzlich 20 Cent mehr Porto pro Brief bezahlen muss, für den wird es ganz schnell teuer.

Die DIN Norm 676 regelt, wo genau die Fensterzeile im Brieffenster steht und wo Falzmarke und Lochmarke platziert ist. Der Brieffuß enthält sämtliche Adressdaten des Unternehmens. Damit keine Pflichtangaben vergessen werden, lohnt es sich eine Briefbogen Checkliste vor der Erstellung des Briefpapier Designs zu prüfen. Wenn dann der Brief nach DIN Norm 5008 geschrieben wird, sollte man daneben auch unbedingt die eigenen Vorgaben der Post prüfen. Viele Details sind nämlich nicht in der DIN Norm 5008 enthalten, aber für die Post ausschlaggebend.

21. November 2007

Erlesene Handwerkskünste auf Märkten

Die Vorführung von altem und seltenem Handwerk und teilweise schon ausgestorbener Kunst erfreut sich in der heutigen Zeit auf Themenbezogenen Märkten und größeren Verbrauchermessen großer Beliebtheit. Große Menschentrauben stehen um den vorführenden Kunsthandwerker und sind an den Werkzeugen, der Umsetzung und Historie seines Handwerkes interessiert. Kaum zu glauben, dass da ein Mensch aus einem Holzstück feingliedrige Skulpturen mit wenigen Hilfsmitteln erschafft. Unmöglich, dass aus einem abgerichteten Holzbrett ein negativ und spiegelverkehrt geschnitztes Springerle Model entsteht. Faszinierend, wie ein Glasbläser mit etwas Hitze und der Kraft seiner Lunge kunstvolle Formen entstehen lässt. Erstaunlich, wie in der kundigen Hand des Schreiners die verschiedensten nützlichen Kleinmöbel gefertigt werden. Einfach unvergleichlich, wie aus verschiedenen Glasteilen ein ganzes Glasmosaik zusammengesetzt wird.

An solchen Reaktionen kann man erkennen, dass dem breiten Teil des Publikums die Bindung zur Herstellung der einzelnen Produkte fehlt. Oftmals wird auch durch billige und massenhaft produzierte Produkte der Mitbewerber aus dem Ausland der Wert der in reiner Handarbeit hergestellten Artikel erheblich geschmälert. Viele Kunden entscheiden sich für ein scheinbar ähnliches, jedoch qualitativ keinesfalls gleichwertiges Stück.

Auf Kunsthandwerker-Märkten sollte unbedingt auf den Unterschied zwischen selbst produzierendem Kunsthandwerk und fliegenden Händlern mit minderwertigen Waren geachtet werden. Beim käuflichen Erwerb derartiger Handelsware sollte man auch bedenken, dass viele dieser Produkte in ausgebeuteten Drittländern entstehen und arme Menschen, ja teilweise sogar Kinder unter unwürdigsten Bedingungen an der Herstellung solcher Waren arbeiten müssen. Durch die Anschaffung jedes Stückes wird also zwangsläufig die Billigarbeit gefördert.

Beim Erwerb eines kunstgewerblichen Artikels sollte man sich also vom Kunsthandwerker oder Künstler selbst eingehend über die Herstellung seiner Produkte und die Herkunft der Materialien beraten lassen. Ein qualitativ einwandfreies Stück deutscher Handarbeit wird das Herz dauerhaft erfreuen.

U-Boote als Motive für Gemälde

Die Maritime Malerei ist eine Sparte der Kunst, in der hauptsächlich das Meer und seine klassischen charakteristischen Motive wie Leuchttürme, Segelschiffe oder einzelne Strandabschnitte dargestellt werden. Dabei werden kräftige Farben verwendet und es wird peinlich genau auf feinste Details bei der Abbildung der jeweiligen Motive geachtet. Auch die historische Richtigkeit der abgebildeten Szenen und realistische Größenverhältnisse sollten ebenfalls Beachtung finden. Diese Untergattung der Malerei findet ihre Auftraggeber oft in ehemaligen Seereisenden, die sich ein Bild des Schiffes, auf dem Sie ihre Seereisen absolvierten, als Erinnerung in Ölfarbe oder als Aquarell gestalten lassen. Manchmal wird ein Auftrag als Kapitänsbild realisiert, das heißt der Auftraggeber hat auf dem bildlich dargestellten Schiff sein Kapitänspatent erworben. Weitere potentielle Käufer sind oftmals geborene Küstenbewohner, die sich mit einem Seestück eine kleine Erinnerung an die alte Heimat in die eigenen vier Wände holen wollen.

Die angewendete Technik der Ölmalerei findet oftmals auch Verwendung im Schützenbedarf. So werden individuelle Porträts als handgemalte Ehrenscheibe zu besonderen Anlässen überreicht. Solche Auftragsarbeiten im Kunsthandwerk erfreuen sich wieder zunehmender Beliebtheit. In den Zeiten der Überflussgesellschaft der westeuropäischen Welt zeigt der Trend klar in Richtung individueller Geschenkideen und Einzelanfertigung. Dabei zählt neben dem Gedanken, ein wertvolles Unikat zu besitzen oftmals auch der künstlerische Anspruch bei der Beauftragung eines Werkes.

Neben der billigen Massenproduktion vieler Druck- und Werbeerzeugnisse kann durch die Verlagerung des Konsumverhaltens der Menschen die Kunst der Malerei wieder Pluspunkte sammeln. Es bleibt zu hoffen, dass sich infolge dieses Umbruchs neue Stile und Techniken in der Malerei entwickeln und dass die kunstvolle Handarbeit im Zuge der „Digitalisierung der Gesellschaft“ nicht untergeht.

18. Juni 2007

Neu! Kunst, Kultur & Design

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