Kingston sichert USB-Stick militärisch
Die deutsche Niederlassung von Kingston Digital Europe (Sunbury-on-Thames, England, eine Tochtergesellschaft der Kingston Technology Company (Fountain Valley, Kalifornien), kündigt zwei neue USB-Sticks als Teil seiner sicheren USB-Familie an. Der DataTraveler 4000 ist für das gesamte kryptographische Modul nach FIPS 140-2, Stufe 2 zertifiziert und erlaubt Verschlüsselungen nach militärischem Standard. Der DTVPM (DataTraveler Vault Privacy Managed) mit SafeControl von BlockMaster bietet vor allem Unternehmen die Möglichkeit der zentralisierten Kontrolle aller USB-Aktivitäten. Mit dem Einsatz der SafeConsole Serversoftware von BlockMaster, bietet die DTVPM-Lösung Möglichkeiten wie Passwortkontrolle, Gerätestatusverwaltung, Revisionsaufzeichnung des Datenzugriffs und Optionen zur Beschränkung des Datenzugriffs und zur Kontrolle, welche Arten von Dateien auf dem Laufwerk gespeichert werden können.
Kommende USB-Flashspeicher von Kingston sollen auch eine zentral verwaltete Version des DataTraveler 4000 für Unternehmen umfassen, die Sicherheit nach dem Standard FIPS 140-2 Stufe 2 benötigen.
Der Kingston DataTraveler 4000 ist in Kapazitäten von 2 GB (47 Euro), 4 GB (60 Euro), 8 GB (86 Euro) und 16 GB (161 Euro) erhältlich, der DTVPM in Kapazitäten von 2GB bis 32GB zum Preis von EUR 37,50 bis zu EUR 428. Die Garantie beträgt fünf Jahre. Darin eingeschlossen ist ein 24-stündiger technischer Support an allen sieben Tagen der Woche. (kingston.de)
Zur CeBIT stellt die bayrische ProSoft (Geretsried bei München) den sicheren USB-Stick Kingston DTVPM mit SafeConsole exklusiv vor, denn ProSoft ist für diese Kombination Distributor für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Auf dem neuen Kingston DTVPM werden alle Informationen mit AES 256-Bit verschlüsselt. Erst nach Eingabe eines Passworts verhält sich der USB-Stick wieder wie ein ganz normaler Datenspeicher. Der im Stick integrierte Verschlüsselungs-Algorithmus ist für Hacker unangreifbar. Auch ein Brute-Force-Angriff, also ein automatisiertes Durchprobieren verschiedener Passwort-Kombinationen, ist aussichtslos, denn eine mehrfache Falscheingabe führt zu einer permanenten Sperre.
Das Besondere ist die zentrale Verwaltung mit Hilfe des Sicherheits-Servers SafeConsole von BlockMaster. Nur damit hat der Administrator alles im Griff und kann sicherstellen, dass alle Vorgaben des Unternehmens eingehalten werden. Es lassen sich die Passwort-Richtlinien zentral definieren. Ein Passwort verfällt dann etwa nach 120 Tagen oder 100 Logins. Auch für die Zusammensetzung des Passworts sind Vorgaben möglich, wie etwa Mindestlänge, Einsatz von Zahlen und Sonderzeichen.
SafeConsole kümmert sich auf Wunsch auch um ein automatisches Backup aller auf den geschützten USB-Sticks gespeicherten Dateien. Geht einer der Datenspeicher dann verloren, lassen sich die Informationsbestände schnell durch den Anwender wiederherstellen. Ebenso kann der Administrator vorgeben, welche Dateitypen auf die Sticks kopiert werden dürfen – und welche nicht.
Mit einem Challenge-Response-Verfahren lässt sich das Passwort auf dem Kingston DTVPM zentral zurücksetzen, ohne dass es dabei zu Datenverlusten kommt, was im Falle eines vergessenen Passwortes wichtig werden kann. Das Passwort kann ausschliesslich der Anwender selbst definieren. Der SafeConsole Administrator kennt zu keiner Zeit das Anwender Passwort und hat deshalb keinen Zugriff auf die Daten.
Dateien oder Programme lassen sich mit der Publisher-Funktion von SafeConsole auf alle oder auf ausgewählte USB-Sticks kopieren. Beim Anschliessen des Sticks wird geprüft, ob gespeicherte Daten aktualisiert oder neue hinzugefügt werden müssen. Mit dieser so genannten Push-Synchronisierung kann man zum Beispiel Preis- oder Angebotslisten für den Aussendienst aktuell halten, ebenso die Antivirus-Lösung oder den mobilen E-Mail-Client. Der USB-Stick lässt sich damit zum universellen mobilen Desktop ausbauen.
Quelle, Sichere USB-Sticks: http://www.prosoft.de/produkte/safestick/