27. Oktober 2008

Weihnachtskarten mit persönlichem Akzent

Am Ende des Jahres kurz vor dem Weihnachtsfest ist es auch im Geschäftsleben üblich einmal inne zu halten und ein Resümee zu ziehen. Dies wird gerne zum Anlass genommen, um seinen Kunden zu danken und ein kleines Feedback in Form eines Weihnachtsgrußes zu senden. Oft wird das heute inzwischen lieblos per E-Mail gemacht. Eine richtig gedruckte Weihnachtskarte hat dagegen  Tradition und kann die weihnachtliche Stimmung viel besser vermitteln, als eine digitale Post.

Deshalb sollte man einmal im Jahr zur Weihnachtszeit nicht zu pragmatisch sein und lieber schöne Weihnachtskarten Motive gestalten lassen und möglichst mit einer persönlichen Note an seine Kunden versenden. Für persönliche Akzente auf Weihnachtskarten gibt es dafür vielerlei Möglichkeiten. Angefangen damit, seine persönliche Unterschrift unter den Weihnachtssegen zu setzen. Wenn man große Auflagen mit Weihnachtskarten drucken lässt, kann man die Unterschrift natürlich auch einscannen und mitdrucken lassen. Viele Firmen haben aber gar keinen so großen Kundenstamm, so dass eine Individualisierung der Weihnachtskarten durchaus sinnvoll ist. Bei 50-100 Stammkunden können Weihnachtskarten nach dem Druck durchaus noch selbst ausgestaltet werden mit etwas Weihnachtsschmuck, Lametta oder Gold- und Silberstiften.

Andere Möglichkeiten für individuelle Akzente, sind besondere Inhalte, die nicht so üblich sind für eine Weihnachtskarte. Also warum nicht tatsächlich Teebeutel, Kaffee oder Glühweinmischung beilegen oder tatsächlich den textlichen Inhalt der Weihnachtskarten mal anders gestalten. Dies ist möglich durch Gedichte oder einen Kalender, Rezepte oder Geschichten.

Wenn man sich zu seinem Weihnachtskarten Design am Jahresende ein wenig mehr Gedanken macht und etwas mehr Zeit anwendet, wird die Weihnachtskarte auch mehr Eindruck beim Kunden hinterlassen.

12. Dezember 2007

Schneegestöber - eine Weihnachtsgeschichte

8. Dezember 18:00
Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am Fenster gesessen und zugesehen wie riesige, weiße Flocken vom Himmel herunter schweben. Es sah aus wie im Märchen. So romantisch - wir fühlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee.

9. Dezember
Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschöne Decke aus weißem Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für ein phantastischer Anblick! Kann es einen schöneren Platz auf der Welt geben? Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich je in meinem Leben hatte. Habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge. Habe die Einfahrt und den Bürgersteig freigeschaufelt. Heute Nachmittag kam der Schneepflug vorbei und hat den Bürgersteig und die Einfahrt wieder zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus. Was für ein tolles Leben!

12. Dezember
Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was für eine Enttäuschung. Mein Nachbar sagt, daß ich mir keine Sorgen machen soll, wir werden definitiv eine weiße Weihnacht haben. Kein Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich! Bob sagt, daß wir bis zum Jahresende so viel Schnee haben werden, daß ich nie wieder Schnee sehen will. Ich glaube nicht, daß das möglich ist. Bob ist sehr nett - ich bin froh, daß er unser Nachbar ist.

14. Dezember
Schnee, wundervoller Schnee ! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur ist auf -20 Grad gesunken. Die Kälte läßt alles glitzern. Der Wind nahm mir den Atem, aber ich habe mich beim Schaufeln aufgewärmt. Das ist das Leben! Der Schneepflug kam heute nachmittag zurück und hat wieder alles zugeschoben. Mir war nicht klar, daß ich soviel würde schaufeln müssen, aber so komme ich wieder in Form. Wünschte ich würde nicht so Pusten und Schnaufen.

15. Dezember
60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft. Und Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei Extra-Schaufeln. Habe den Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich - schließlich sind wir nicht in Alaska.

16. Dezember
Eissturm heute Morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen, als ich Salz streuen wollte. Tut höllisch weh. Meine Frau hat eine Stunde gelacht. Das finde ich ziemlich grausam.

17. Dezember
Immer noch weit unter Null. Die Straßen sind zu vereist, um irgendwohin zu kommen. Der Strom war 5 Stunden weg. Mußte mich in Decken wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein Fernseher. Nichts zu tun als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu irritieren. Glaube, wir hätten einen Holzofen kaufen sollen, würde das aber nie zugeben. Ich hasse es, wenn sie recht hat! Ich hasse es, in meinen eigenen Wohnzimmer zu erfrieren!

20. Dezember
Der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem verdammten Zeug letzte Nacht! Noch mehr schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Der beschissene Schneepflug kam zweimal vorbei. Habe versucht eines der Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden. Aber die sagen, sie hätten keine Zeit, weil sie Hockey spielen müssen. Ich glaube, daß die lügen. Wollte eine Schneefräse im Baumarkt kaufen. Die hatten keine mehr. Kriegen erst im März wieder welche rein. Ich glaube, daß die lügen. Bob sagt, daß ich schaufeln muß oder die Stadt macht es und schickt mir die Rechnung. Ich glaube, daß er lügt.

22. Dezember
Bob hatte recht mit weißer Weihnacht, weil heute Nacht noch mal 30 cm von dem weißen Zeug gefallen ist und es ist so kalt, daß es bis August nicht schmelzen wird. Es hat 45 Minuten gedauert, bis ich fertig angezogen war zum Schaufeln und dann mußte ich pinkeln. Als ich mich schließlich ausgezogen, gepinkelt und wieder angezogen hatte, war ich zu müde zum Schaufeln. Habe versucht für den Rest des Winters Bob anzuheuern, der eine Schneefräse an seinem Lastwagen hat, aber er sagt, daß er zu viel zu tun hat. Ich glaube, daß der Blödmann lügt.

23. Dezember
Nur 10 cm Schnee heute. Und es hat sich auf 0 Grad erwärmt. Meine Frau wollte, daß ich heute das Haus dekoriere. Ist die bekloppt? Ich habe keine Zeit - ich muß SCHAUFELN !!! Warum hat sie es mir nicht schon vor einem Monat gesagt? Sie sagt, Sie hat, aber ich glaube, daß sie lügt.

24. Dezember
20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepflug so fest zusammengeschoben, daß ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte ich kriege einen Herzanfall. Falls ich jemals den Arsch kriege, der den Schneepflug fährt, ziehe ich ihn an seinen Eiern durch den Schnee. Ich weiß genau, dass er sich hinter der Ecke versteckt und wartet bis ich mit dem Schaufeln fertig bin. Und dann kommt er mit 150 km/h die Straße runtergerast und wirft tonnenweise Schnee auf die Stelle, wo ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau mit mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken, aber ich hatte keine Zeit. Mußte nach dem Schneepflug Ausschau halten.

25. Dezember
Frohe Weihnachten. 60 Zentimeter mehr von der !*?#@$. Eingeschneit. Der Gedanke an Schneeschaufeln läßt mein Blut kochen. Gott, ich hasse Schnee! Dann kam der Schneepflugfahrer vorbei und hat nach einer Spende gefragt. Ich hab ihm meine Schaufel über den Kopf gezogen. Meine Frau sagt, daß ich schlechte Manieren habe. Ich glaube, daß sie eine Idiotin ist.Wenn ich mir noch einmal Wolfgang Petry anhören muß, werde ich sie umbringen.

26. Dezember
Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir hierher gezogen? Es war alles IHRE Idee. Sie geht mir echt auf die Nerven.

27. Dezember
Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre sind eingefroren.

28. Dezember
Es hat sich auf -5 Grad erwärmt. Immer noch eingeschneit. DIE ALTE MACHT MICH VERRÜCKT !!!

29. Dezember
Noch mal 30 Zentimeter. Bob sagt, daß ich das Dach freischaufeln muß, oder es wird einstürzen. Das ist das Dämlichste was ich je gehört habe. Für wie blöd hält der mich eigentlich?

30. Dezember
Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepflugfahrer verklagt mich auf 50.000 DM Schmerzensgeld. Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren. 25 Zentimeter vorhergesagt.

31. Dezember

Habe den Rest vom Haus angesteckt. Nie mehr Schaufeln.

8. Januar
Mir geht es gut. Ich mag die kleinen Pillen, die sie mir dauernd geben. Warum bin ich an das Bett gefesselt ?

13. November 2007

Lustige Weihnachtsgedichte

Hallo ihr Lieben,

Weihnachten ist nicht mehr weit, letzte Nacht gab es zum ersten Mal Frost. Also habe ich mich auf einen Streifzug durch die Weihnachts-Weiten im Internet begeben und ein paar lustige Weihnachtsgedichte gefunden:
Als erstes darf natürlich mein Lieblingsweihnachtsgedicht nicht fehlen: “Von drauß’ vom Aldi, da komm ich her” (Knecht Ruprecht, nur anders - bitte nicht ernstnehmen ;-))

Von drauß’ vom Aldi komm ich her,
ich muß Euch sagen, die Regale sind leer.
All überall auf den Stufen und Kanten
saßen Türken, Polen und Asylanten.
Und draußen vor dem Eingangstor schaut verschüchtert ein Deutscher hervor,
und fragt mit leiser Stimme: “Ist für mich auch noch was drinne?”

Und wie ich so geh an der Kasse vorbei, seh ich auch Leute aus der Türkei.
Die haben gekauft und gefüllt ihre Taschen, die Deutschen, die gucken nur dumm diese Flaschen!
Wollt ich noch kaufen ein Stück Käse, schnappt sich den letzten ein Libanese.
Ich flitze zur Tür ich armer und stieß zusammen mit einem aus Ghana.
Dann wollt ich noch schnell zum Wohnungsamt, kommen mir fünf Polen entgegengerannt.
Völlig genervt fuhr ich mit dem Busse, sitzt mir gegenüber ein Russe.
Der Pole hat Kohle und reichlich Kredit, wir zahlen die Zeche für alle gleich mit.
Der Türke hat Häuser in der Türkei, der Deutsche keine Wohnung das arme Ei.
Komm lieber Asylant und sei unser Gast, gib uns die Hälfte von dem was Du hast.

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Und noch ein nettes, was auf das selbe Reimschema passt:

Der geklaute Weihnachtsbaum

Vom Walde draußen bin ich her,
ich wußte gleich, es weihnachtet sehr,
als dieser Kerl mit Beil und Schlitten,
verdächtig um mich rumgeschlichen.
Jetzt fängt er an mich umzuhauen,
Au! das tut weh! Der will mich klauen!
Auf den Schlitten werd ich geschmissen,
die Spitze beinahe abgerissen.

Dann hastet er eilig durch den Wald,
inzwischen ist ihm lausig kalt.
Womöglich macht zu dieser Stunde
der Förster grade seine Runde?
Jetzt fliegt über ‘ne Wurzel hin
und schrammt sich auf das Doppelkinn.
Bleibt stehn um etwas zu verschnaufen
und merkt, jetzt hat er sich verlaufen!

Sucht fluchend nun am Waldesrand
bis er sein Auto wiederfand.
Wirft mich, er hat`s gefunden kaum,
samt Schlitten in den Kofferraum und startet…
aber, tuck, tuck, tuck,
das Auto macht nicht einen Ruck.
Wär nicht ein netter Mensch gekommen,
der ihn in`s Schlepptau hat genommen.
er stünde dort noch sicherlich-

Weinachtsbäume, die klaut man nich!

18. Oktober 2007

Von draus vom Walde komme ich her…

Ja ja, bald ist es wieder so weit. In den Läden bekommt man ja schon seit Wochen wieder Spekulatius, Dominosteine und jetzt auch endlich Schokoweihnachtsmänner. Wurde aber auch Zeit, oder? So wird man wenigstens rechtzeitig daran erinnert, dass es in den nächsten Wochen ziemlich viel zu klären und einzukaufen gibt.

Früher, da war Weihnachten noch so richtig was Schönes. Als ich Kind war, hat sich noch der Weihnachtsmann um alles gekümmert. Man musste nur rechtzeitig seinen Wunschzettel abgeben und dann ging alles wie von selbst. Er traf die Auswahl der Süßigkeiten und kümmerte sich um die Geschenke. War doch supi. Wo ist dieser Kerl bloß abgeblieben?

Ich finde es echt fies, dass der sich einfach in Luft aufgelöst hat und die ganze Arbeit an Eltern, Großeltern, Tanten, Onkels und Freunden hängen bleibt. Doch nicht nur diese ganze Geschenkerei macht einem diese besinnliche Zeit zur hektischsten Zeit des Jahres. Viel schlimmer ist die Planung der Weihnachtsfeiertage. Wann fahr ich zu wem? Eine Frage, die sich jedes Jahr auf´s Neue stellt. „Bitte komm doch Heiligabend zu uns.“ – „Dieses Jahr sind wir aber dran.“ – „Du warst letztes Jahr schon Heiligabend nicht bei uns.“ All das muss ich mir immer wieder anhören. Es ist ja schön, eine große Familie zu haben, aber wenn alle am liebsten Heiligabend in ihren eigenen vier Wänden bleiben wollen und jeder darauf besteht, dass das Weihnachtsfest unbedingt bei ihm stattfinden muss, kann diese Familie echt zur Herausforderung werden. Es sind ja noch gut zwei Monate hin bis zu diesem besinnlichen Feste. Vielleicht steckt mir der Nikolaus ja ein Flugticket Richtung Süden in den Stiefel. Dann hau ich mich mit meinem Liebsten unter eine (Weihnachts-)Palme und genieße das Fest. Also dann: Fröhliche Weihnachten!!!