Gratis und kostenlos – warum denn nicht?
Gibt es das überhaupt? Kostenlos und Gratis – eine Verlockung sicherlich und wer kann da schon „nein“ sagen?
Gerade im Bereich der Werbung und der Marketingstrategie begegnen uns diese betörenden Worte wie Gratis und Kostenlos. Bei näherer Betrachtung erscheint das aber nicht immer so zu sein. Der eine Verkäufer bietet Visitenkarten kostenlos an, aber es werden Portogebühren fällig, die meist auch noch überteuert sind – man kommt so zu dem Entschluss, dass hier die Gewinnspanne verdeckt dem Kunden in Rechnung gestellt wird, nur unter einer anderen Auffassung.
So weit so gut, zu solchen Praktiken des Verkaufs, aber es gibt auch noch den Händler, der tatsächlich Kostenlos und Gratis dem Kunden ein Geschenk unterbreitet, Hauptsache, der Neukunde wird auf den Händler und seine angebotenen Artikel aufmerksam – eine Art der Werbung für das Unternehmen findet hier statt.
„Kauf ZWEI, bezahl jedoch nur EINS“, so lautet der Werbeslogan vieler Verkäufer und bedeutet im Endeffekt auch nichts anderes wie: EIN Teil der Ware wird bezahlt und der andere gibt es Gratis, quasi Kostenlos obendrauf dazu.
Ja, so sieht die Realität mit Kostenlos und Gratis aus und selbst der Handel im Internet macht davor nicht halt. Die elektronischen Briefkästen der Emailadresse des Privatmannes werden mit Gratis Angeboten, Gutscheinverlockungen und Produkten, die Kostenlos angefordert werden können, zeitweise überfüllt oder besser gesagt: vermüllt.
Fazit: Auch bei Kostenlos und Gratis Angeboten kann durchaus etwas Sinnvolles für den Kunden herausspringen, er muss nur gezwungenermassen die Angebotsflut genau durchforsten und vergleichen und dann erkennt er, was nun für ihn tatsächlich Kostenlos und Gratis ist.
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