24. September 2007

Ein Abend im Elsass

In meinem letzten Urlaub haben wir einen Abstecher ins Elsass gemacht. Für alle, die es nicht wissen: das liegt in Frankreich und ist für seine Weine bekannt! ;-)
Der erste Ort, den wir uns angesehen haben, war das verträumte Städtchen Eguisheim, welches durch seine Fachwerkhäuser und die vielen Blumen überall einen sehr verträumten, romantischen Eindruck macht.
ColmarAnschließend ging es weiter nach Colmar, hier gab es schon ein wenig mehr Leben als in Eguisheim und wir suchten uns eins der zahlreichen Restaurants aus. Was mich dort sehr erstaunt hat: Fast in jedem Restaurant wurde Sauerkraut angeboten. Das hatte ich nicht wirklich erwartet und habe mir dann auch lieber einen Flammkuchen bestellt. Allerdings hätte ich ihn länger brennen lassen sollen… Er schmeckte beim Essen doch eher nach Vodka als nach allem anderen. Naja, beim nächsten Mal…
Auf dem Foto seht ihr übrigens Colmar bei Nacht, hab ich vom Restaurant aus aufgenommen. Fand die ganzen Farben sehr hübsch.

13. September 2007

“Amokspiel” von Sebastian Fitzek

Ich möchte hier auf ein Buch hinweisen, was ich vor kurzem gelesen habe und wirklich gut fand: “Amokspiel” von Sebastian Fitzek. Ein echt spannender Thriller. In diesem Buch spielt ein

Geiselnehmer in einem Radiosender ein makabres Spiel: Er ruft bei laufender Sendung wahllos Menschen an. Sofern diese sich am Telefon mit einer bestimmten Parole melden, wird eine Geisel freigelassen. Wenn nicht, wird eine erschossen. Der Mann droht, so lange weiterzuspielen, bis seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt, welche jedoch seit einem halben Jahr tot ist. Die Kriminalpsychologin Ira Samin beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören…

Allen, die Spannung lieben, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Viel Spaß beim Lesen.

03. September 2007

Haustier Sitting – Ein abgeschlossenes Kapitel

Meine Freundin hat eine kleine Tochter, die sechs Jahre alt ist. Und was wünschen sich Kinder diesen Alters am Sehnsüchtigsten? Richtig: Einen eigenen Fernseher im Zimmer, jede Menge kitschigen Schmuck und ein eigenes Pferd! Nur gut, das letzteres nicht in die Wohnung und in das Budget meiner Freundin passen, sonst würde ich über die Sommerferien nicht einen Hasen namens Flippy Haustier sitten, sondern womöglich ein Pferd namens Cindy! Das wäre erst recht ein Desaster! Schließt jetzt bitte schön keine voreiligen Urteile: Ich mag Tiere! Sie sind es, die keine Manieren haben….
Vor sechs Monaten ist mein Bruder in den Urlaub gefahren, und da er wusste, dass ich nicht ablehnen kann, hat er mir seine Katze Lola und The Brain, eine Ratte, aufgedrängt. Wie schon diese unharmonische Kombination erahnen lässt, entpupte sich die gesamte Woche zu einem absoluten Alptraum: Die Katze hat bereits bei unserer ersten Begegnung ihre Duftmarken in der gesamten Wohnung verteilt. Ihre Lieblingsaufgabe war es, mir direkt ins Gesicht zu pupen! Ich dachte nur: Die Arme, da sie den ganzen Tag in der Wohnung hausen muss, leidet ihr Verdauungs­tracht an Bewegungsmangel. Um dem entgegenzuwirken, bin ich mit Lola durch die Wohnung gejoggt, habe sie den Katzenbaum hoch und runter gejagt, und als ich dann ganz aus der Puste war, gönnte ich mir zur Entspannung eine Lesepause. Doch kaum hatte ich die erste Seite des Magazins aufge­schlagen, war Catwoman ganz in ihrem Element: Seiten zerfetzten bis zur Unlesbarkeit! An Freundschaft war von da an nicht mehr zu denken!
Und jetzt zur Ratte – The Brain: Sie wusste genau, dass wir Menschen nicht viel klüger als sie selbst ist sind und unverschämter weise, musst sie das auch demonstrieren! Wer also denkt, man kann eine entlaufene Ratte mit einen Stückchen Käse wieder einfangen der irrt! Den Käse hat The Brain zwar genüsslich verputzt, doch aus dem Käfig mit der Lockspeise ist sie trotzdem entwischt! Nach einer zweistündigen Katz und Maus – Entschul­digung – und Ratten Jagd, wurde es The Brain zu langweilig und sie beschloss, dass der Klügere aufgäben müsse. Nicht ich. The Brain tänzelte zufrieden zurück in ihren Käfig.Nach bereits gesammelten Haustier-Sitting- Erfahrungen, werde ich es diesmal mit Flippy besser organisieren – im eigenen und dem Interesse des Hasens! Also recherchiere ich ihm Internet und find interessante Informationen:

  1. Der Hase sieht zwar aus wie einer, ist aber in Wirklichkeit ein Kaninchen.
  2. Da Flippy einen ausgeprägten Geruchs- und Gehörsinn hat, werde ich viel mit meiner neuen Mitbewohnerin sprechen und zwar… ruhig und freundlich?! D. h. also ab heute keine Rockmusik mehr und Schimpfwörter sind auch tabu!
  3. Flippy ist ein „Handfetischist“. Am Liebsten schnuppert sie an ihnen. Und solange sie keine Hasenzahn-Abdrücke hinterlässt, ist das auch vollkommen in Ordnung.
  4. Flippy mag keine hektischen und schnellen Bewegungen. Aus diesen Grund werde ich in Ihrer Gegenwart nicht tanzen.

Man kann nicht behaupten, dass ich die Welt der Haustiere nicht verstehen wollte. Doch bei all dem guten Willen: Wieso beißt das Nagetier jeden morgen beim Füttern meine Hand? Der Mangel an Ungesittetheiten bleibt mir unklar. Damit schließe ich das Kapitel Haustier Sitting ein für alle mal ab und beschränke mich beim nächsten mal nur noch auf die Pflanzenpflege.