29. Oktober 2007

Harry Potter und die Post

Samstag, 27.10.2007 - Endlich ist er da, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Der siebte und letzte Band.
Natürlich habe ich ihn längst auf englisch gelesen, aber das deutsche Buch gönn ich mir trotzdem.
Um nicht den ganzen Tag auf die Post warten zu müssen, habe ich mich für die Harry Potter “Frühstückslieferung bis 10.30 Uhr” entschieden. Am Freitag abend also den Wecker auf 8.00 Uhr gestellt, damit man bloß rechtzeitig in die Klamotten hüpfen kann, um den Postbooten ja nicht zu verpassen. Und was ist?!?
Es ist Samstag. Ich schlafe noch. Es klingelt. Ich frage mich “welcher Vollidiot klingelt um diese Urzeit sturm?”. Ich drehe mich um und mache die Augen auf, es ist dunkel und erst 6:57 Uhr. “Gehts noch? - Hau ab da draußen!” So langsam dämmert es mir, dass es ja auch die Post sein könnte. Beim zweiten Extremklingelversuch quäle ich mich dann doch richtung Tür. Auf mein verschlafenes “Ja bitte?” durch die Gegensprechanlage schallt mir ein fröhliches “Guten Morgen, die Post, Harry Potter” entgegen.
Lieber Postboote, auch wenn ich noch sehr verschlafen war: vielen Dank. Ich glaube ich habe noch nie in meinem Leben so verdammt früh ein Paket bekommen.
Und das Buch ist auch toll. Ich freue mich jetzt schon auf den Moment, wo mein Papi es endlich durchgelesen hat und doch erkennen muss, dass er seine Wette mit mir, ob Snape nun gut oder böse ist, verloren hat. Noch hängt er in den ersten Kapiteln und glaubt, er hätte recht… *grins*

Ich wünsche allen Harry Potter Fans viel Spaß beim Lesen!

18. Oktober 2007

Von draus vom Walde komme ich her…

Ja ja, bald ist es wieder so weit. In den Läden bekommt man ja schon seit Wochen wieder Spekulatius, Dominosteine und jetzt auch endlich Schokoweihnachtsmänner. Wurde aber auch Zeit, oder? So wird man wenigstens rechtzeitig daran erinnert, dass es in den nächsten Wochen ziemlich viel zu klären und einzukaufen gibt.

Früher, da war Weihnachten noch so richtig was Schönes. Als ich Kind war, hat sich noch der Weihnachtsmann um alles gekümmert. Man musste nur rechtzeitig seinen Wunschzettel abgeben und dann ging alles wie von selbst. Er traf die Auswahl der Süßigkeiten und kümmerte sich um die Geschenke. War doch supi. Wo ist dieser Kerl bloß abgeblieben?

Ich finde es echt fies, dass der sich einfach in Luft aufgelöst hat und die ganze Arbeit an Eltern, Großeltern, Tanten, Onkels und Freunden hängen bleibt. Doch nicht nur diese ganze Geschenkerei macht einem diese besinnliche Zeit zur hektischsten Zeit des Jahres. Viel schlimmer ist die Planung der Weihnachtsfeiertage. Wann fahr ich zu wem? Eine Frage, die sich jedes Jahr auf´s Neue stellt. „Bitte komm doch Heiligabend zu uns.“ – „Dieses Jahr sind wir aber dran.“ – „Du warst letztes Jahr schon Heiligabend nicht bei uns.“ All das muss ich mir immer wieder anhören. Es ist ja schön, eine große Familie zu haben, aber wenn alle am liebsten Heiligabend in ihren eigenen vier Wänden bleiben wollen und jeder darauf besteht, dass das Weihnachtsfest unbedingt bei ihm stattfinden muss, kann diese Familie echt zur Herausforderung werden. Es sind ja noch gut zwei Monate hin bis zu diesem besinnlichen Feste. Vielleicht steckt mir der Nikolaus ja ein Flugticket Richtung Süden in den Stiefel. Dann hau ich mich mit meinem Liebsten unter eine (Weihnachts-)Palme und genieße das Fest. Also dann: Fröhliche Weihnachten!!!

09. Oktober 2007

Englisch lernen: Die neuesten Forschungsergebnisse

Eine der wichtigsten Tätigkeiten der Gehirnforschung ist es, Ergebnisse zu generieren, die uns ganz allgemein das Lernen leichter ermöglichen. Da die Sprache Englisch international gesehen eine der wichtigsten ist, nimmt natürlich auch die Erforschung des Englisch Lernens eine wesentliche Rolle ein.

Jeder der so seine Schwierigkeiten mit dem Sprachenlernen in der Schule oder Uni hatte, wird kaum darüber erstaunt sein, was die Gehirnforschung in den vergangenen Jahren für Erkenntnisse gewonnen hat. Denn diese zeigen deutlich, dass das Pauken von Vokabeln und Grammatik nicht der Verarbeitungsweise von unserem Denkorgan entsprechen. Darum haben gerade damit so viele Menschen so ihre Probleme.

Aber gibt es auch Lösungen, damit wir diese antiken Methoden endlich verabschieden können. Denn es wurde die Erkenntnis gewonnen, dass sich unser Denkorgan beim Lernen viel leichter tut, wenn wir neues immer im Zusammenhang lernen.

Was heißt das aber für die Praxis beim Englisch lernen. Es werden in Zukunft keine abstrakten Vokabeln und keine abstrakte Grammatik mehr auswendig gebüffelt, sondern beides wird in einem sinnvollen Zusammenhang miteinander gelernt.

Aber auch Bilder können den Lernvorgang unterstützen. So wurde in Forschungen festgestellt, dass man ein Bild bereits nach einmaligem ansehen wieder erkennen kann. Es ist darum keinesfalls notwendig, sich ein Bild oft anzusehen, um dieses zur Förderung des Lernvorganges zu verwenden.

Diese Forschungsergebnisse zeigen, in welche Richtung sich die Methodik für das Englisch lernen in den nächsten Jahren hinbewegen wird. Denn momentan werden die Ergebnisse der modernen Gehirnforschung noch kaum in unseren Schulen eingesetzt. Wer also momentan schon für das Englisch lernen einen alternativen Weg beschreiten will, ist noch auf die eigene Suche im Internet angewiesen. Einer der sich mit alternativen Methoden für das Englisch lernen beschäftigt ist der Lernexperte Ing. Paul Kutilin. Er gibt dieses Wissen auch an interessierte weiter.

04. Oktober 2007

Einkaufen für Fortgeschrittene

Tja, als arbeitendes Pärchen hat man es in dieser Welt gar nicht so leicht. Nach der Arbeit einkaufen fällt meist aus, weil der Edeka bei uns schon um 19.00 Uhr zu macht und der Aldi um kurz vor 20.00 Uhr zwar noch auf, aber selten noch frisches Obst und Gemüse oder Fleisch im Angebot hat.
Da bleibt wohl oder übel nur der Großeinkauf am Samstag.  Aber Spaß macht das nicht. Wer günstiges Obst und Gemüsebei Aldi ergattern möchte sollte früh aufstehen - oder später zu Edeka gehen… Alles in allem macht Einkaufen am Samstag nicht wirklich Spaß, egal zu welcher Tageszeit man es versucht, es ist immer voll. Ich sehe andere Berufstätige, gestresste Eltern und die Rentner aus dem Seniorenheim gegenüber. Viele von Ihnen sind friedliche Leute, aber in jeder Altersklasse gibt es halt auch zänkisches Volk. Da werden Wagen weggerempelt, sich gegenseitig über die Füße gefahren oder man kommt an Leuten nicht vorbei, die so sehr damit beschäftigt sind sich anzukeifen, dass sie nicht merken, dass sie im Weg stehen… Egal wie man es betrachtet: Einkaufen am Samstag nervt!
Vor ein paar Tagen ist mir dann was aufgefallen: unser Edeka, der macht ja tatsächlich schon um 7:00 Uhr auf! Ich habe entschlossen meinen Samstagseinkauf auf “unter der Woche” zu verlegen. Also stand ich heute um 7:30 Uhr im Edeka. Ich muss sagen, ich habe glaube ich noch nie so relaxt eingekauft. Kaum ein Kunde, nette Mitarbeiter, die gerade frische Ware auspacken - geil! So macht einkaufen Spaß! Dann gleich um 8:00 Uhr vorm Aldi gestanden. Dort war dann leider Schluss mit der Ruhe. Ich habe nicht bedacht, dass gestern ein Feiertag war und somit die Mittwochsangebote erst heute zu haben sind. Prügellei!!! Neugierig wie ja nunmal bin, hab ich mir mal angesehen um was es geht: Halloween-Kostüme für Kinder und Kinderschlafanzüge. Puuuh, nichts was ich gebrauchen kann - aber was ist das? Ein riesen Badezimmerspiegel für nur 11 Euro? Das ist meiner! Und dann gehts mit den Einkäufen nach Hause. 8.30 Uhr ist alles ausgepackt und man kann entspannt zur Arbeit fahren.
Nächste Woche werde ich wieder am Donnerstag morgen einkaufen gehen. Dann ist bei Aldi kein Angebotstag und ich hoffe, auch dort entspannt meine Einkäufe erledigen zu können. :-)