Haremshosen der Trend aus dem Orient
Die Haremshosen blicken im vorderen Orient auf eine lange Tradition zurück. Schon vor Jahrhunderten wurden sie dort sowohl von Männern, als auch von Frauen getragen, bot das bequeme Kleidungsstück aus leichtem Baumwollstoff bei der dort herrschenden großen Hitze doch den idealen Tragekomfort.
In Westeuropa kam die Hose, die auch unter dem Namen Sarouelhose bekannt ist, erstmals in den 80er Jahren auf. Ihr lässiger Schnitt machte sie besonders beliebt in der Rapperszene, konnte sich in dieser Zeit jedoch in Deutschland nicht nachhaltig durchsetzen.
Während vor allem in Frankreich und Dänemark die Haremshose schon in den vergangenen Jahren Akzente in der Modewelt setzte, erlebte sie in Deutschland erst im letzten Sommer ihr Comeback. Die Besonderheit dieses Kleidungsstücks liegt in einem sehr tief angesetzten Schritt, wodurch sich der Stoff locker um den gesamten Hüftbereich bauscht. Dies unterscheidet sie von den ebenfalls beliebten Jodhpurhosen, die, als in Indien entwickelte Reithosen, im Bereich der Oberschenkel weit geschnitten sind, unterhalb der Knie eng anliegen und einen normalen Schritt besitzen. Das Kleidungsstück bietet fraglos zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten, die vom lässigen Freizeitlook bis hin zum eleganten Abendauftritt reicht.
Da der Schnitt jedoch die Taille nicht gerade schmaler erscheinen lässt, empfiehlt es sich, die Haremshose mit taillenbetonten Accessoires zu kombinieren. Ein breiter oder mehrere schmale Gürtel und hohe Schuhe verhelfen dem Kleidungsstück zu einem edlen Look. Besonders schick ist es, die Haremshose mit einem engen Oberteil oder einer kurzen Jacke zu kombinieren, die gerne auch ein wenig glitzern dürfen.