Sponsoren und wer dahinter steht
Bei vielen Sportveranstaltungen sieht man Werbung an den Banden der Stadien, auf den Bildschirmen, den Rennwagen und den Anzügen der Sportler. Viele beworbene Firmen sind bekannt wie zum Beispiel die Telekom, die ja unter anderem ein eigenes Team von Rennradfahrern in die Tour de France schickt. Einige sind Firmen, die regional Werbung von sich machen möchten, weil ihre Dienstleistungen vor Ort angeboten werden. Für die Bezahlung einer bestimmten Summe erhält jeder Sponsor zum Einen an Bande, Stadion oder auf den Trikots auftauchen und zum Zweiten in den meisten Fällen sogar noch Eintrittskarten. Das Sponsoring ist für die Sportler und Vereine ebenso wichtig wie die Mitgliedsbeiträge und wird oftmals noch in der entsprechenden Vereinszeitung lobend erwähnt. Die Zuwendungen, die meist einer ebenso genauen Preisliste unterliegen wie die Werbeanzeigen in Zeitschriften oder Presse, können für Geräte, Fahrten und sonstige Sonderausgaben verwendet werden, für die sonst aus dem Vereinsetat nicht genügend zur Verfügung stünde. Wer aber steht hinter Namen wie HP oder Medion? Die Lösung ist auch in diesem Fall recht einfach. Zwei international agierende Elektronikunternehmen, die sogar zeitweilig zusammenarbeiteten, betreiben dieses Sponsoring seit Jahren. Gerade Medion, bekannt geworden als Zulieferer von Discountern wie Aldi, Real und Media Markt, kann es sich nicht nur leisten, den FC Bayern München bereits in der dritten Saison zu unterstützen, die AG sponsort auch das Team Force India in der Formel 1 sowie das Team Bianchi bei der Tour de France. Das Hauptgeschäft ist für Medion PC, Notebook und Mobilfunk, weswegen das Sponsoring im E-Sport naturgegeben erscheint.