Als Tischdeko Servietten falten oder lieber schlicht?
Ist nun ein gedeckter Tisch mit Servietten, die schlicht und einfach neben oder auf dem Teller liegen, oder mit Servietten, die im Rahmen der Gestaltung der Tischdeko gefaltet sind, schöner?
Eine Frage, die sich so ohne weiteres nicht beantworten lässt. Über Geschmack lässt sich bekanntlicherweise nicht streiten. Und es ist ja auch ein großer Unterschied, ob Stoffservietten oder Papierservietten genutzt werden. Papierservietten gibt es in einer riesigen Auswahl an Qualitäten und Designs. Von einfarbig aus dünnem Papier, über mehrlagig in allen möglichen Farben und Mustern, bis hin zu superedlen Ausführungen aus schwerem, geprägtem Papier.
Ist nun eine Serviette gewählt, die in sich durch ihren Aufdruck schon ein Gestaltungselement liefert, wie es die vielen wunderschönen Motivservietten tun, wäre es fast ein Frevel, dieses Motiv durch auch nur eine einzige Falte zu verdecken. Möglicherweise findet sich auch das gleiche Motiv in der Restgestaltung des Tisches wieder. Dann würde man durch das Falten der Serviette die Tischdeko ruinieren. So fängt die Frage, ob falten oder nicht, schon bei der Entscheidung für die Serviette selber an und nicht erst, wenn die Deko auf den Tisch kommt.
Sollen die Motive der Gestaltung mehr im Zentrum des Tisches sein und während des gesamten Ablaufs Bestand haben, ist die Frage der Serviette dem untergeordnet.
So oder so, ob nun ein großer Tisch mit einer beeindruckenden zentralen Tischdeko oder ein kleiner Tisch mit nur einer Kerze, in beiden Fällen kann eine schlicht bereitgelegte Serviette genauso überzeugend sein, wie eine zu einem Kunstwerk gefaltete.
Stellen Sie sich einen Teller vor, auf dem eine blitzeblanke Stoffserviette liegt, gestärkt, gemangelt, perfekt glatt. Darauf eine einzige kleine frische Blume – wunderbar. Und nun den gleichen Teller, die gleiche perfekte Serviette zu einem Kunstwerk gefaltet – auch wunderbar.
So bleibt die Frage, ob zur Tischdeko Servietten lieber falten oder schlicht letztlich unbeantwortet und doch jedem selbst überlassen.
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