Mit der Kreditkarte für Studenten sparen
Ein Studentenausweis, oder wie es korrekt heißen müsste, Studierendenausweis, bringt dem Inhaber eine Reihe von Vorteilen. Er respektive sie darf die Universitätsbibliothek nutzen, kommt günstiger in Veranstaltungen wie Theateraufführungen, spart in der Mensa, im Nahverkehr und mit etwas Glück auch beim Kopieren. Bezahlen kann man mit der Karte, ob aus Plastik oder Pappe, nicht. Für diesen Zweck gibt es die so genannten Studentenkreditkarten, die von mehreren Banken und weiteren Unternehmen angeboten werden. Eine der Offerten nennt sich card4students und hält weit mehr bereit, als nur ein Doppel aus VISA- und MasterCard. Die von Barclaycard aufgelegten Kreditkarten für Studenten entpuppen sich bei gezieltem Einsatz als echte Sparwunder.
Denn card4students sieht sich als Programm mit vielen Partnern. Anders als beim Studentenausweis gelten die Rabatte, Preisvorteile und Gratis-Gaben nicht nur in der jeweiligen Universitätsstadt, sondern bundesweit. Derzeit stehen über 4000 Angebote in der Liste, die ziemlich alle Lebensbereiche umfassen. Welche Partner sich vor Ort aktiv beteiligen, kann auf der Seite von card4students genau recherchiert werden. Studierende in Berlin finden über 240 Vergünstigungen, in Münster sind es 78 und in Lüneburg sechs.
Große Fastfood- und Sandwich-Ketten, die bundesweit mit Filialen vertreten sind, machen mit und gewähren im Schnitt zehn Prozent Nachlass, wenn mit einer der beiden Kreditkarten für Studenten bezahlt wird. Im Kino gibt es eine Tüte Popcorn gratis, beim Pizzabäcker und im Copyshop Rabatt und selbst Tanzschulen schenken bis zu 15 Prozent auf die Kursgebühr. In der Summe macht das im Laufe des Jahres eine deutliche Ersparnis, mit der die Gebühr für das Kartendoppel schnell refinanziert ist. Im ersten Jahr fällt sie gar nicht erst an. Danach werden jährlich zwölf Euro pro Jahr berechnet, also weit weniger als normalerweise für eine Kreditkarte verlangt wird.
Dabei haben Studierende von Anfang an einen Kreditrahmen von bis zu 1.000 Euro im Monat. Die Rückzahlung kann in einem Betrag erfolgen oder wahlweise in monatlichen Raten von mindestens 25 Euro. Bis zu 59 Tage hat man Zeit, ehe die erste Rate fällig wird. Das verschafft ausreichend Flexibilität, die durch über 30 Millionen Akzeptanzstellen noch unterstrichen wird.
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