01. März 2010

Girokonten für Studenten richtig wählen

Wer heutzutage kein eigenes Girokonto hat, der wird regelrecht vom Zahlungsverkehr und vom allgemeinen Wirtschaftsleben ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere auch für Studenten, hier sind die Girokonten auch deshalb wichtig, weil Leistungen wie BAföG oder Kindergeld nur per Überweisung, also unbar ausgezahlt werden. Die Banken haben sich auf die Kundengruppe der Studenten eingestellt und bieten für diese besonders günstige Girokonten an. Dennoch lohnt sich ein Vergleich, da es Unterschiede zwischen den einzelnen Banken gibt.

Zunächst einmal ist es wichtig, dass die Girokonten bei unterschiedlichen Banken nicht nur für Studenten, sondern generell für junge Leute gewährt werden. Dabei spielt dann das Alter eine wichtige Rolle, denn die kostenfreie Kontoführung wird meist vom Alter abhängig gemacht. Das heißt, Studenten, die älter sind, als von der Bank vorgesehen, müssen ebenfalls mit Kontoführungsgebühren rechnen. Je nach Bank variiert die Altersbegrenzung zwischen 26 und 30 Jahren, bei einigen Banken gibt es das Girokonto auch generell kostenfrei.

Enthalten ist in den meisten der modernen Girokonten für Studenten auch eine Kreditkarte. Diese wird im ersten Jahr meist kostenfrei gewährt, ab dem zweiten Jahr werden jedoch die üblichen Jahresgebühren fällig. Allerdings gewähren die Kreditkartenanbieter den Studenten hier ebenfalls häufig vergünstigte Preise. Genau erkundigen sollten sich Studenten aber über die Vor- und Nachteile der angebotenen Kreditkarten. Durch unterschiedlich hohe Jahresgebühren, durch verschiedene Gebühren beim Auslandseinsatz, sowie durch diverse enthaltene Zusatzleistungen, wie Versicherungen und ähnliches, können sich die Kreditkarten doch recht stark voneinander unterscheiden. Nur wer hier ausreichend vergleicht, wird die beste Kreditkarte für sich finden können. Idealerweise sollte die kostenfreie Bargeldabhebung in der gesamten Euro-Zone ebenfalls enthalten sein.

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