Freunde finden
Für die Sozialisation der Kinder ist es wichtig, dass sie sich schon früh eigene Freundschaften schaffen und diese auch intensiv pflegen. Denn meistens behält man Freunde, die man von der Kindheit auf kennt, am längsten oder überhaupt ewig. Man kann sich dann an gemeinsame Erlebnisse erinnern und über alte Zeiten sprechen. Natürlich ist aber aller Anfang schwer. Kinder, welche keine Geschwister haben und wo auch sonst keine gleichaltrigen im Familienkreis sind, werden sich beim Kennen lernen und Spielen mit anderen schwer tun. Denn da wird man wahrscheinlich das erste Mal das Teilen lernen. Zwar versuchen auch die Eltern, die Großmutter oder andere Verwandte ein wenig konsequent zu sein und dem Kind das Miteinander beizubringen, aber oftmals ist man doch zu nett und lässt das eine oder andere durchgehen.
Wenn Kinder aber miteinander spielen, bleiben diese natürlich hart. Jeder will seinen Willen durchsetzten und erst in diesem Zwiespalt lernt man das Miteinander. Denn eine Puppe kann sich nicht zweiteilen und es muss darüber verhandelt oder auch gestritten werden, wer sie haben darf.
Die Eltern können ebenfalls dazu beitragen, dass das eigene Kind viele Freunde hat. Man kann beispielsweise die liebsten Spielkameraden des Öfteren zu sich einladen und dafür sorgen, dass auch außerhalb des Kindergartens oder der Schule ein reger Kontakt herrscht. Zusammen im Sommer baden zu gehen oder den Zoo zu besuchen, kann die Kleinen begeistern und sie reden noch im Kindergarten darüber. Sehr beliebt für solche Zwecke ist der Geburtstag. An diesem Tag lädt man seine besten Freunde ein und verbringt einen rundum perfekten Tag mit ihnen. Es wird gespielt was das Zeug hält und an diesem Tag wird auch wegen der Uhrzeit ein Auge zugedrückt. Aber nicht nur am eigene Geburtstag kann man das genießen, denn schließlich wird ja jedes Kind seinen eigenen feiern und wieder die ganzen Freunde einladen.
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