26. Mai 2009

Eine Familie entsteht

Eine der schönsten und gleichzeitig eine der schwierigsten Zeiten im Leben einer Frau beginnt mit zwei Strichen. Die gleichen Linien in den beiden Feldern eines Schwangerschaftstests, die die ersehnte oder vielleicht auch befürchtete Zeit der anderen Umstände einläutet. Manche Frau wird zunächst versuchen zu leugnen, dass sie ein Kind bekommt. Aber spätestens wenn der Bauch nicht mehr in die Lieblingsjeans passt, ist Leugnen keine Möglichkeit mehr. Zu Anfang denken wenige Frauen daran, dass ihre Kleidung sich den neuen Gegebenheiten meist nicht anpassen kann. Starre Hosen- und Rockbünde, taillierte Blusen und Jacken gehören im Falle einer Schwangerschaft für einige Monate der Vergangenheit an, Umstandsmode ist Trumpf. Zu Anfang reicht vielleicht ein Bauchband, das den offen stehenden Bund verdeckt und dem Bauch schon früh einige Unterstützung bietet. Später, wenn der Bauch deutlich zu sehen ist und sich gegen alle Versuche sträubt, eingeschnürt zu werden, ist die Zeit gekommen, sich über Umstandsmoden Gedanken zu machen. Weiche Stretch – Stoffe, fließende Schnitte, hoch angesetzte Taillen, heutzutage darf der Zustand der Schwangerschaft nicht nur gezeigt werden, er wird auch durch schicke und modische Kleidung in Szene gesetzt. Die verschiedensten Hersteller haben sich auf die Création von Umstandsmode nicht nur eingestellt sondern sogar spezialisiert. Da gibt es von der Bürotauglichen Kostüm- oder Hosenanzug – Kombination über das Abend- oder Brautkleid bis hin zu Sport- oder Bademode alles, was das Schwangerenherz begehrt. Wichtig bei der Wahl des richtigen Kleidungsstückes ist nicht nur das Aussehen sondern auch die Bequemlichkeit. Viele Firmen achten darüber hinaus auf besonders wenig belastetes Rohmaterial für ihre Stoffe, setzen wenig Kunstfaser und biologisch angebaute Fasern ein.

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