27. Februar 2008

Kinderbetreuung für berufstätige Eltern

In der heutigen Zeit, in der oft beide Elternteile berufstätig sind, stellt sich sich unweigerlich die Frage nach der geeigneten Kinderbetreuung. In früheren Zeiten war es üblich, dass mehrere Generationen unter einem Dach lebten und so meistens die Großeltern oder andere Verwandte tagsüber für die Kinder sorgen konnten. Da diese Form des Zusammenlebens heutzutage aus verschiedenen Gründen meistens nicht möglich ist, müssen sich berufstätige Paare oder alleinerziehende Elternteile nach einer anderen Betreuungsform umsehen. Da die Situation in jeder Familie anders ist, muß die Kinderbetreuung optimal auf die Bedürfnisse von Eltern und Kind abgestimmt sein. Wichtige Kriterien hierbei sind Arbeitszeiten, finanzielle Möglichkeiten und Lage des Wohnortes. Während es in Städten und größeren Gemeinden meistens eine große Auswahl an Kindergärten, -krippen und -tagesstätten gibt, ist es in kleineren Dörfern vielleicht nicht so einfach, eine Betreuungseinrichtung zu finden, die sowohl finanzierbar ist als auch mit ihren Öffnungszeiten zu den Anforderungen der jeweiligen Familie paßt. In den meisten größeren Gemeinden wie Schmitten gibt es mehrere Kindergärten, die entweder von Kirchen oder der Kommune getragen werden. Kindergärten sind für die meisten Familien finanzierbar, jedoch oftmals in ihren Öffnungszeiten eingeschränkt und nicht mit den Bedürfnissen der Berufstätigen vereinbar. Kinderkrippen und -tagesstätten sind eher den Arbeitszeiten der Eltern angepaßt und flexibler, sind jedoch seltener zu finden, oft ausgebucht und zudem teuer. Eine weitere Möglichkeit stellt die Kinderbetreuung zuhause dar – etwa durch Leihomas, Au-pairs, Kindermädchen, Tagesmütter und Babysitter. Da die Arbeitszeiten und -bedingungen hier jeweils individuell ausgehandelt werden, ist diese Form der Kinderbetreuung natürlich gut an die Bedürfnisse der Famile angepaßbar, allerdings auch oft nicht finanzierbar. Es macht wenig Sinn, wenn ein Elternteil eigentlich nur für die Kosten der Kinderbetreuung arbeitet. Gerade in Städten und größeren Gemeinden wie Schmitten bilden sich oft private Elterninitiativen. Hier organisieren sich Väter und Mütter und sorgen abwechselnd für die Beaufsichtigung der Kinder. Oder sie gründen einen Verein, mit dessen Hilfe sie eine eigene Betreuungseinrichtung aufbauen.

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