Für was Vitamin B alles gut ist
Vitamin B ist eigentlich kein einzeln stehendes Vitamin sonder vielmehr der Begriff für eine Gruppe von B-Vitaminen, die alle unterschiedliche Aufgaben für den menschlichen Körper erfüllen. So gehören folgende Vitamine in diese Gruppe: Riboflavin, Pantothensäure, Biotin und auch Folsäure. Jedes dieser Vitamine ist für bestimmte Bereiche des Körpers sehr wichtig. So steigt zum Beispiel in der Schwangerschaft der Bedarf an Vitamin B9 (Folsäure) besonders stark. Neben Schwangeren haben auch Sportler einen erhöhten Vitamin-B-Bedarf. Die sportliche Leistungsfähigkeit hängt stark mit dem Spiegel des Vitamin B im Blut zusammen. Ein länger andauernder Mangel an Vitamin B1 kann beispielsweise zu neurologischen Störungen, Muskelatrophie und Herzerkrankungen führen.
Viele Vitamine der B-Gruppe sind in Nahrungsmitteln, vor allem in grünem Gemüse und Fisch enthalten. Leider reichen diese Konzentrationen meist nicht aus, um den Tagesbedarf zu decken. Vor allem dann, wenn ein erhöhter Bedarf an einem oder mehreren Vitamin B entsteht, sind Nahrungsergänzungsmittel oder Tabletten, die das jeweilige Vitamin B enthalten, ratsam. Die einzelnen Vitamine, die zum Vitamin B zählen, sind unter anderem für die Nervenzellen, das Knochenwachstum, die Hormonbildung zuständig. Im Falle der Folsäure ist das Vitamin B zum Beispiel für die Blutbildung und die Embryonalentwicklung während des ersten Trimesters sehr wichtig. Wenn hier Folsäure fehlt, kann dies unter Umständen zu Missbildungen des Fetus führen.
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