07. November 2008

Gehörschutz für Freizeit und Arbeit

Der weitaus größte Anteil an lärmbedingten Hörstörungen entsteht vor allem bei jüngeren Menschen in der Freizeit. Vor allem zu laute Musik, in der Diskothek, im Auto oder auch über Kopfhörer ist dabei oft der Auslöser für dauerhafte Gehörschädigungen. Besonders gefährlich ist dabei, dass der Lärm in diesem Freizeitbereich als angenehm empfunden wird und das die Schädigung des Gehörs sehr langsam von statten geht, sodass es durch die betroffene Person sehr lange überhaupt nicht wahrgenommen wird.

Dabei obliegt es jedem Menschen selber, ob und in welchem Rahmen beziehungsweise mit welchen Mitteln er sich vor einem schädigenden Lärm im Alltag schützen möchte. Anders ist dieses in der Arbeitswelt. Hier hat der Gesetzgeber klare Vorschriften und Normen erlassen, um die Mitarbeiter eines Betriebes vor Lärmschädigungen zu bewahren. In diesem Sinne ist das Tragen eines Gehörschutzes für die Mitarbeiter eines Betriebes als Teil des Arbeitsschutz vorgeschrieben, wenn während der Arbeit ein dauerhafter Lärmpegel von mehr als 90 Dezibel gegeben ist.

Dabei kann es nicht eindeutig definiert werden, bei welcher Lärmbelastung tatsächlich eine dauerhafte Hörschädigung eintritt. Die Wirkungen von kurzzeitigen Lärmspitzen oder dauerhaftem Lärm auf den jeweiligen Organismus sind sehr individuell. Allein aus diesem Grund empfiehlt es sich auch bei Lärmbelastungen die deutlich unter dem Grenzwert von 90 Dezibel liegen einen vorbeugenden Gehörschutz zu verwenden.

Immer wieder bestätigen Mediziner und Wissenschaftler, dass die gesundheitlichen Auswirkungen einer zu hohen Lärmbelastung von den meisten Menschen massiv unterschätzt werden. So besteht durchaus nicht nur die Gefahr von irreparablen Hörschädigungen oder eines Tinnitus. Nachgewiesene Schädigungen bestehen auch in einem erhöhten Blutdruck, einer schlechteren Durchblutung, einer Gefahr massiver Schlafstörungen und eines erhöhten Energieverbrauches. In diesem Zusammenhang ergeben sich als Folgeerscheinungen Müdigkeit, Unkonzentriertheit, eine erhöhte Krankheits-Anfälligkeit und dementsprechend auch eine erhöhte Unfallgefahr.

Neben Ohrstöpseln in unterschiedlichen Ausführungen bietet der Markt auch geschlossene und sehr effektive Gehörschutzsysteme, die gerade im Bezug auf den Arbeitsschutz im Betrieb ein angenehmes und nicht störendes Tragen durch den Anwender ermöglichen.

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