Burnout Syndrom abbauen
Erschöpfungszustand oder Fatigue (=Müdigkeit) sind alternative Namen für einen Zustand, den man als übermäßig müde, kraftlos und erschöpft charakterisieren kann. Natürlich hat jeder leistungsorientierte Mensch Phasen, in denen man weniger leistungsfähig ist, der Körper Pausen braucht. Problematisch wird dies dann, wenn das Ausgebranntsein über das normale, übliche Maß hinaus auftritt.
Symptome sind generell Übermüdung, permanente Frustration, Enttäuschtsein über die eigenen Leistungen im Vergleich zu den (übermäßig hohen) Erwartungen, Schuldgefühle und Versagensängste. Depression ist ein sehr häufig begleitender Umstand, der sich nicht immer so genau unterscheiden lässt. Selbstvorwürfe, Appetitlosigkeit bis zu Selbstmordabsichten sind so selten leider nicht. Am auffälligsten ist jedoch die Schlafphase. Denn gesundes Schlafen fällt vielen Menschen aufgrund diverser Ursachen oft schwer.
Da Körper und Geist bekanntlich eine Einheit bilden, resultieren aus diesen geistigen Fehlhaltungen auch körperliche Folgen. Diese gehen von Verspannungen, Verkrampfungen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden bis zu Schlafstörungen und Verlust der Libido.
Ursachen des Burnout-Syndroms sind regelmäßig hohe Belastung, mangelnde persönliche Freiräume sowie zu hohe Ansprüche und Erwartungen an sich selbst.
Will man nun diesen Burnout abbauen, gilt regelmäßig auch, dass die Betroffenen in der schlimmsten Phase selbst keinen gedanklichen Raum für Lösungswege aufbringen können.
Das hat meist auch zur Folge, dass im heimischen, alltäglichen Umfeld kaum bis wenig Verständnis und Anerkennung für die Burnout-Situation aufgebracht wird. Daher macht eine Einzeltherapie oder Gruppentherapie auf jeden Fall Sinn.
Hier sollte bewusst werden, dass die eigene Gesundheit Priorität hat. Denn auf der eigenen Gesundheit basiert unser Leben unsere Existenz. Ein zweiter Schritt sind persönliche Freiräume, Freizeit. Hier sollte man sich bewusst Gedanken machen, wann man besonders angespannt und frustriert war. Genau davor sollte man sich Zeit für sich gönnen, soziale Kontakte pflegen und/ oder Sport betreiben. Kurzfristig kann hier gerade zu Beginn der Genesung ein Urlaub und der damit verbundene Abstand zum Alltag sehr gut tun. Autogenes Training wie Yoga ist ebenfalls hilfreich und führt manche zu einer neuen Wahrnehmung des eigenen Bewusstseins. Geben Sie der Gelassenheit eine Chance!
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