18. Februar 2009

Musikunterricht außerhalb der Schule

Gerade weil der Musikunterricht in den Schulen stundenplanmäßig zu kurz kommt, die Bedeutung der Musik aber von hoher Wichtigkeit ist, gehen immer mehr Eltern und Institutionen dazu über, am Nachmittag Programme anzubieten. Neben dem weit verbreiteten privaten Klavierunterricht wird häufig von Gemeinden, Kirche oder aber auch von Privat Instrumentalunterricht angeboten. Selbst die Freiwillige Feuerwehr gibt vielerorts Musikunterricht, um für ihre Kapellen Nachwuchs zu bekommen.

Relativ neu sind so genannte „Musikkarusselle“, bei denen die Kinder in einem bestimmten zeitlichen Intervall verschiedene Instrumente ausprobieren können. Auch die frühförderliche Musikerziehung ist in einigen Städten und Gemeinden vertreten. Hier bieten ausgebildete Musikpädagogen den Kindern Rhythmusschulung, Singen, Bewegen, Tanzen und auch den Umgang mit Instrumenten – in erster Linie mit Orff’schen Instrumenten an.

Eine sowohl die Musikalität wie auch das Sozialverhalten fördernde Art des Musikunterrichts außerhalb der Schule ist das Singen im Kinderchor. Hier werden Spaß, Disziplin und Engagement gefordert. Durch öffentliche Auftritte bekommen die Kinder eine Zusatzmotivation.

So gut gemeint die musikalische Erziehung und Förderung durch Eltern, Vereine und Verbände auch gemeint ist, man sollte nicht vergessen, dass immer der Spaß der Kinder im Vordergrund stehen sollte. Kinder sollten gerne und vor allem freiwillig dem musizieren nachgehen. Wenn Ihr Kind (noch) kein Spaß an einem Musikinstrument hat, geben Sie ihm noch etwas Zeit!

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