10. Februar 2009

Walking – welcher Nutzen steckt dahinter

Walking ist eine englische Bezeichnung und steht für „sportliches Gehen“. Dabei muss man aber nicht zwangsläufig stramm marschieren. Wenn man lieber gemütlich als flott geht, bitte sehr! Dem Rücken tut sowohl das eine als auch das andere gut. Ganz wichtig ist , dass regelmäßig trainiert werden muß um für seinem Rücken etwas zu tun – mindestens zweimal die Woche oder besser jeden Tag. Und wem meditatives Schlendern besser gefällt, entspannt es auch besser.

Die meisten Menschen verstehen unter Walken eine Gelenk schonende Methode, bei der es um Ausdauer und Kreislauftraining geht. Wenn man sich also einer Walking-Gruppe eines Sportvereins oder Fitnessstudios anschließt, dann muß man damit rechnen, dass ein schnelles Gehtempo angeschlagen wird.

Walking erhöht die Ausdauerfähigkeit, kann Stress abbauend wirken. Es können , bei Richtiger Handhabung und unter Anleitung eines Personal Trainer, Verspannungen in den Muskeln abgebaut werden. Das Herz und der Kreislauf werden, egal welches Alter der Betreffende hat, gestärkt. Die Lungenfunktionen werden verbessert und das Lungenvolumen erhöht. Walken stärkt nachweislich das Immunsystem und da es die Knochen kräftigt beugt es somit Osteoporose vor. Aber das eigentliche, warum es viele tätigen, ist die Reduktion des Gewichtes.

Wie bei jeder Sportart sollten darauf geachtet werden, dass man sich nicht überanstrengt. Um zu hohe Belastungen für das Herz zu vermeiden, sollte der Kauf eines Pulsmessers in Erwägung gezogen werden. Mittels einer Pulsuhr kann kontrolliert werden, ob das Herz zu schell rast. Wie hoch der Puls sein darf, hängt zunächst von dem Trainingszustand des Betreffenden und vom Alter ab. Beim Walken sollte der Minimalpuls nicht unterschritten und der Maximalpuls keinesfalls überschritten werden. Am Anfang empfiehlt es sich kurze Streckenabschnitte, jeweils abwechselnd mit Minimalpuls und mit Trainingspuls zu absolvieren. Als Faustformel für die maximale Trainingsbelastung bei einem herzgesunden Menschen gilt „220 Schläge pro Minute minus Lebensalter“. Die beste Trainingsbelastung liegt dann bei 60 – 80 % dieses Wertes.

Wenn man mit dem Walken beginnt, sollte man sich vorab vom Arzt durchecken lassen, um auf Nummer sicher zu gehen. Zu Anfang reichen 30 Minuten völlig aus. Später oder wenn man sich unterfordert fühlt ist ein Erhöhung auf eine Stunde Dauerbelastung möglich. Zwei mal pro Woche als Regelmäßigkeit, ohne das der Alltag auf den Kopf gestellt wird, sind für die ersten drei Monate ausreichend. Wenn sich der Körper an das Bewegungsmuster gewöhnt, Muskeln aufgebaut und den Kreislauf gestärkt hat, kann das Pensum aufgestockt werden. Eine Erweiterung auf vier bis fünf Mal pro Woche sollte das Maximum an Trainingvolumen darstellen. Es ist zu bedenken, dass die Dosis das Gift macht.

Vor jedem Walken das Aufwärmen nicht vergessen, das schont die Gelenke und schützt vor Verletzungen. Als Aufwärmphase kann man einfach zehn Minuten locker schlendern oder gehen, bevor mit dem strengen Walken begonnen wird. Wenn all das beachtet wird steht einer gesunden Walking-Liebe nichts mehr im Wege außer „gut Walk“ zu wünschen

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