Über Sinn und Unsinn eines Kratzbaumes - Warum Katzen Kratzbäume brauchen.
Wer schon mal das Vergnügen hatte, Katzenhalter zu sein, und eine kleine Fellnase sein eigen nennen durfte, wird das Problem kennen: Sobald unser Stubentieger aus der Pubertät raus ist und nicht mehr das süße kleine Katzenbaby ist, sondern eine ausgewachsene Katze, fängt sie an wo sie geht und steht alles zu zerkratzen. Doch Vorsicht, das Kratzen ist keineswegs ein Akt der Boshaftigkeit oder eine Demonstration der Unzufriedenheit! Vielmehr ist das Kratzen ein vollkommen natürliches und absolut instinktives Verhalten, das aussschließlich dem Schärfen der Krallen gilt. Denn die Krallen unserer kleinen Lieblinge sind in der freien Wildbahn sehr wichtig, um guten Halt an Bäumen und Ästen zu haben, und sich darüber hinaus auch vor natürlichen Feinden zu verteidigen. Für eine Katze ist das Schärfen der Krallen also genauso wichtig wie für einen Rennfahrer das Pflegen seines Autos. Insofern sollte jeder Katzenhalter beachten, dass es vollkommen zwecklos ist, den Katzen das Schärfen ihrer Krallen abgewöhnen zu wollen. Im Gegenteil, man sollte ihnen die Möglichkeit geben, dies weiterhin in unseren vier Wänden (also in ihrem Revier) zu machen. Die Lösung für dieses Problem ist ein Kratzbaum. Solche Bäume gibt es in jedem Katzenbaum Shop sowie im gut sortierten Fachhandel. Sie werden sich wundern, wenn ihre Katze von einem Tag auf den anderen aufhört, ihre teuren Möbel zu zerkratzen, und sich fortan auf dem Kratzbaum vergnügt. Ein guter Kratzbaum ist darüber hinaus nicht nur zum Schärfen der Krallen da, sondern auch zum Toben, Spielen und Dösen. Schaffen Sie ihrer Katze einen Kratzbaum an und sie werden sich wundern, was für einen Unterschied es macht!
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