Ein neues Jahr, ein neuer Knut
Während Knut langsam erwachsen wird, gibt es jetzt ein neues einsames Eisbärbaby. Diesmal nicht in Berlin sondern in Nürnberg.
Hier gab es gleich drei Eisbärbabys und die Muttis Vera und Vilma. Nach kurzer Zeit dann das Drama: Eisbär Mami Vilma frisst ihre beiden Jungtiere. Auch bei Vera gibt es erste Anzeichen dafür, dass Sie ihr Jungtier fressen wird.
Ein kampf zwischen Tierschützern und Tierzüchtern in den Medien beginnt. Die Zooleitung beruft sich vor allem auf Zuchtrichlinien, die besagen, dass Jungtiere, die von der Mutter gefressen werden, nicht lebensfähig waren. Der Zoo habe also richtig gehandelt.
Dies sehen die Tierschützer anders: man sei schließlich im Zoo und nicht in der Wildnis und hätte somit die Signale von Mutter Vilma rechtzeitig deuten und die kleinen Eisbärbabys retten müssen.
Ob nun durch den Mediendruck dazu gezwungen oder aus freiem Willen, hat sich die Zooleitung im Falle von Veras Eisbärbaby noch einmal umentschieden und hier doch eingeriffen. Eisbärmutter und Eisbärbaby sind nun von einander getrennt.
Dem kleinen Eisbärmädchen geht es laut der Zooleitung sehr gut. Es ist wohlgenährt, trinkt und schläft gut. Zwei Pfleger kümmern sich abwechselnd um das kleine Eisbärmädchen, was nun genau wie Knut im letzten Jahr, mit der Flasche groß gezogen wird.
Mit Glück kann die Kleine Ostern im Nürnberger Zoo angesehen werden. Hoffentlich hat sie bis dahin einen Namen. Wenn ihr einen schönen Vorschlag habt, könnt ihr diesen gerne als Kommentar hinterlassen.
Trackback
RSS Feed
Noch keine Kommentare!